Evangelische Friedrichsgemeinde Worms
Evangelische Friedrichsgemeinde Worms

Kirchliche Trauung Partnerschaftssegnung

 

Warum entscheiden sich zwei Liebende für eine  kirchliche Trauung?

 

Es ist merkwürdig, dass ein junges Ehepaar zwei Mal „Ja“ sagen soll: einmal vor dem Standesbeamten und einmal vor dem Altar.

Aber gerade darin liegt der Unterschied zwischen standesamtlicher Eheschließung und kirchlicher Trauung:

Vor dem Standesbeamten sagen Sie „Ja“ dazu, dass Sie ein Ehepaar sein wollen. Und Sie sind es auch - genau ab diesem Moment, wenn Sie die Trauurkunden unterschreiben. Sie kommen also bereits als Ehepaar in die Kirche.

Vor dem Altar, „vor Gott und seiner Gemeinde“, wie es in dem Trauversprechen heißt, sagen Sie „Ja“ dazu, wie Sie Ihre Ehe führen wollen: nämlich nach Gottes Willen und unter seinem Segen.

Darum empfinden viele Menschen die Feier in der Kirche besonders zu Herzen gehend und besonders feierlich.  Das ist wirklich so: Gott ist mitten unter uns, wenn wir ein Brautpaar segnen und ihre Liebe feiern. Und er sagt sein „Ja“ zu der Liebe des jungen Ehepaares.
 

 

Wer kann wo heiraten?

Traditionell findet die Trauung in der Wohnortgemeinde statt; für Paare aus unserem Gemeindebezirk also in der Friedrichskirche.

 

Es ist prinzipiell auch möglich, sich in einer anderen Kirche trauen zu lassen. Das ist meist dann der Fall, wenn die Brautleute eine persönliche Beziehung zu dieser Kirche haben. In der Regel werden sie auch dort vom Wohnortpfarrer bzw . der -pfarrerin getraut. Sollte das nicht möglich sein, übernimmt der Pfarrer der Hochzeitskirche die Trauung. In solchen Fällen erstellt die Wohnortgemeinde eine Bescheinigung (Dimissoriale).

 

Der Dienst Ihrer Pfarrerin bei der Trauung und die Nutzung der Kirche ist für Sie als Kirchenmitglied kostenlos.
Der Organist und die Küsterin müssen mit jeweils 30 € entlohnt werden.

 

 

Eine evangelische Trauung ist möglich, wenn entweder Braut oder Bräutigam Mitglied der evangelischen Kirche sind. Sind beide ausgetreten, kann die Trauung nicht stattfinden.

 

Im Gespräch mit der  Pfarrerin sollte geklärt werden, was es für die eigene Trauung bedeutet, wenn z.B. einer der Partner nicht getauft oder atheistisch eingestellt ist. Natürlich bietet der Wunsch, sich kirchlich trauen zu lassen, eine gute Gelegenheit, wieder in die Kirche einzutreten oder sich taufen zu lassen.

 

Sind entweder Braut oder Bräutigam katholisch, kann eine so genannte „ökumenische Trauung“ vollzogen werden. Das kann eine nach evangelischer Tradition gefeierte Trauung sein, an der der katholische Pfarrer mitwirkt, oder aber eine katholische Feier, an der die oder der evangelische Geistliche beteiligt ist. Im ersten Fall muß der katholische Ehepartner bei seiner Gemeinde eine Genehmigung (Dispens) einholen.

 

 

Ja, wir wollen uns trauen ...

... dann melden Sie sich im Gemeindebüro an (06241/23933).

 

Tun Sie das möglichst frühzeitig, damit Sie auch an Ihrem Wunschtermin heiraten können. Es ist immer gut, einen Ausweichtermin parat zu haben, da es vorkommen kann, dass in besonders beliebten Hochzeitszeiten Ihr Termin bereits belegt ist.

 

Die Pfarrerin wird mit Ihnen ein Traugespräch führen, in der Regel bei Ihnen zu Hause.

Dabei werden zum Einen organisatorische Fragen geklärt: Wie läuft der Traugottesdienst ab? Welche Lieder werden gesungen? Soll ein besonderer musikalischer Akzent gesetzt werden? Sind Freunde oder Geschwister bereit, beim Fürbittengebet mitzusprechen? Wer kümmert sich um den Altarschmuck? Wann kann der Florist in die Kirche? Kann/darf gefilmt und fotografiert werden? ... und alles, was Ihnen an Organisatorischem auf dem Herzen liegt.

 

Zum Anderen werden aber auch Dinge angesprochen werden, über die man sonst eher selten redet. Ihre Liebe und Ihre Bereitschaft zur Treue, den Sinn einer "christlichen Ehe", Ihr Durchhaltevermögen und Ihre Vergebungsbereitschaft, Ihr Kinderwunsch und Ihre Träume für die Zukunft. Nehmen Sie sich Zeit dafür. Der Pfarrer oder die Pfarrerin möchte Sie persönlich kennenlernen, damit auch Ihr Traugottesdienst eine persönliche und individuelle Feier werden kann.

Im Rahmen dieses persönlichen Gesprächs können Sie sich dann auch einen Trauspruch aussuchen. Wenn Sie voher schon eine Auswahl treffen möchten, finden Sie unter www.trauspruch.de eine Auswahl der schönsten Bibelworte.

 

 

Was brauchen wir?

Diese Formulare sollten Sie zum Traugespräch bereithalten/mitbringen:

  • Familienstammbuch bzw. die Bestätigung über die standesamtliche Eheschließung
  • Taufbescheinigung
  • Konfirmationsbescheinigung
  • Bei der Trauung in einer anderen Gemeinde: Bescheinigung der Kirchenzugehörigkeit durch die Heimatgemeinde ("Dimissoriale")

 

 

Hochzeitsjubiläen

Wer lange Jahre verheiratet ist, hat Grund zum Danken. Ein guter Anlass dafür sind Hochzeitsjubiläen (Silberne oder Goldene Hochzeit). Auch diese können in einem Dankgottesdienst in der Kirche oder - wenn der Gesundheitszustand es so erfordert - in einer Andacht zu Hause gefeiert werden.

 

Ein Gottesdienst kann einen guten und schönen Beginn der Feierlichkeiten bilden. In ihm stehen Sie als Jubiläumspaar und Ihre gemeinsame Geschichte im Mittelpunkt. Sie können sich an Erlebtes und Erfahrenes erinnern und gemeinsam mit der Festgemeinde für diese Zeiten danken. Als Paar wird Ihnen noch einmal (ähnlich wie zu Ihrer Trauung) der Segen Gottes zugesprochen - Gott wird Sie weiterhin auf Ihrem Weg stärken und behüten.

 

Wenn Sie einen solchen Gottesdienst wünschen, sprechen Sie einfach Ihre Pfarrerin an bzw. rufen Sie im Gemeindebüro an. Alles Weitere werden wir vereinbaren. Möchten Sie zu Ihrem Ehrentag von Ihrer Pfarrerin besucht werden, sagen Sie uns auch das bitte oder geben Sie den Termin an das Gemeindebüro weiter.

 

 

Sie haben noch weitere Fragen?

Rufen Sie uns an.


Gemeindebüro Angelika Huber,
Tel.: 06241/23933

 

Pfarrerin Dorothea Zager,
Tel.: 06241/307878

 

 

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