Sonntag Judica

Gottesdienst am Sonntag Judica

von Dorothea Zager, Friedrichsgemeinde

 

10.00 Uhr – in Gedanken in unserer schönen Friedrichskirche

Einstimmung

Noch vor wenigen Monaten zum Jahresbeginn haben wir voll Zuversicht mit Dietrich Bonhoeffers Worten gesungen: „Von guten Mächten wunderbar geborgen erwarten wir getrost, was kommen mag …”

Nun aber stehen wir vor Rätseln, sind gar nicht mehr getrost, sondern unsicher und wissen kaum noch, was richtig zu tun ist.

Wir hören viele Erklärungen und noch mehr Warnungen, wir wissen kaum, woher dieses Böse plötzlich kommt, erschrecken vor täglich neuen Zahlen und Folgen, die uns Angst machen.

Einerseits die peinvollen Bilder aus Krankenhäusern – alles verhüllt, weil nur so besiegbar, während zugleich inmitten eines fröhlichen Frühlings doch vieles noch so gesund verläuft.

Der Sonntag Judica ist ein Sonntag, der genau das zulässt: unsere Unsicherheit, unsere Fragen und unsere Klagen. Und er möchte uns dessen vergewissern: Gott möchte nicht Leid schaffen, sondern Recht. Und er ruft uns in den Gehorsam, Leiden zu mildern und das Rechte zu tun.

Eingangslied

EG 90,1: Ich grüße dich am Kreuzesstamm

Den Begleitsatz zum Mitsingen finden Sie direkt hier:

Eingangsvotum

Im Namen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Eingangspsalm

EG 760 = Philipper 2

Jesus Christus ist der Herr

(wenn Sie den Gottesdienst zu zweit feiern, können Sie diesen Psalm auch im Wechsel sprechen.)

Seid so unter euch gesinnt,

wie es auch der Gemeinschaft in Christus Jesus entspricht:

     Er, der in göttlicher Gestalt war,

     hielt es nicht für einen Raub, Gott gleich zu sein,

sondern entäußerte sich selbst

und nahm Knechtsgestalt an,

     ward den Menschen gleich

     und der Erscheinung nach als Mensch erkannt.

Er erniedrigte sich selbst

und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz.

     Darum hat ihn auch Gott erhöht

     und hat ihm den Namen gegeben, der über alle Namen ist,

dass in dem Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie,

die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind,

     und alle Zungen bekennen sollen,

     dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters.

Phil 2,5-11

Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist. Wie es war im Anfang, jetzt und immerdar und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Sündenbekenntnis

Herr Jesus Christus,
Du hast dich für uns eingesetzt. Dich und dein ganzes Leben.

Du hast uns vorgelebt, was es heißt, Gott gehorsam zu sein. Und gerade darin fällt es uns so unsagbar schwer, in deine Nachfolge zu treten. Wir lieben unser Leben. Wir wollen davon einfach nichts aufgeben. Nichts hergeben. Ja, sogar in den kleinsten Bereichen bringen wir es nicht fertig, zurückzustecken und unsere eigenen Wünsche und Ziele in den Hintergrund treten zu lassen.

Wir halten an unserem Reichtum fest, wenn es heißt zu teilen.

Wir halten an unserer Meinung fest, wenn es gilt, tolerant und friedfertig zu sein.

Wir halten an unseren Lebensplänen fest, wenn es gilt, deinem Wort und deiner Wegweisung zu folgen.

Herr, wir bekennen unsere Unfähigkeit zur echten Nachfolge. Wir bekennen, dass unsere Liebe zu unseren Mitmenschen und unser Vertrauen in dich zu klein sind.

Und in der Stille bekennen wir Gott unsere eigenen Irrwege:

Gebetsstille

Herr, erbarme dich!

Christe, erbarme dich!

Herr, erbarm dich über uns!

Gnadenzusage

Das ist der Trost, den Gott Euch verkündigen lässt:

Ist Gott für uns, wer kann wider uns sein?

Der auch seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben – wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken?

Wer will die Auserwählten Gottes beschuldigen? Gott ist hier, der gerecht macht.           Röm 8,31b-33

Ehre sei Gott in der Höhe und auf Erden Fried und den Menschen ein Wohlgefallen.

Kollektengebet

Wir wollen beten.

Herr, unser Gott, du bist dir nicht zu schade gewesen, den Weg zu uns auf dich zu nehmen – hinein in unsere oft so unmenschliche Gesellschaft, hinein in unsere oft so friedlose Welt. Und du bist in Jesus diesen Weg bis zum bitteren Ende gegangen – bis zum Tod am Kreuz.

Ach, Herr, gib uns doch die Kraft, es wenigstens manchmal, ja es wenigstens im Kleinen deiner Liebe gleichzutun.

Lehre uns, tiefer zu erkennen und fester zu glauben, dass wir zu dir gehören. Und lass daraus in uns eine Liebe wachsen, die den Namen Liebe wirklich verdient. Das bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn, der mit dir und dem Heiligen Geist, lebt und regiert von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Gem.: Amen.

Das Sonntagsevangelium

Markus 10,35-45: Vom Herrschen und vom Dienen

Da traten Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus, zu ihm und sagten: Meister, wir möchten, dass du uns eine Bitte erfüllst.

Er antwortete: Was soll ich für euch tun?

Sie sagten zu ihm: Lass in deinem Reich einen von uns rechts und den andern links neben dir sitzen.

Jesus erwiderte: Ihr wisst nicht, um was ihr bittet. Den Platz zu meiner Rechten und zu meiner Linken habe nicht ich zu vergeben; dort werden die sitzen, für die diese Plätze bestimmt sind.

Als die zehn anderen Jünger das hörten, wurden sie sehr ärgerlich über Jakobus und Johannes.

Da rief Jesus sie zu sich und sagte: Ihr wisst, dass die, die als Herrscher gelten, ihre Völker unterdrücken und die Mächtigen ihre Macht über die Menschen missbrauchen. Bei euch aber soll es nicht so sein, sondern wer bei euch groß sein will, der soll euer Diener sein, und wer bei euch der Erste sein will, soll der Sklave aller sein.

Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele.

Selig sind, die Gottes Wort hören und bewahren. Amen.

Glaubensbekenntnis

Ich glaube an Gott den Vater,

den Allmächtigen,

den Schöpfer des Himmels und der Erde

und an Jesus Christus,

seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,

empfangen durch den Heiligen Geist,

geboren von der Jungfrau Maria,

gelitten unter Pontius Pilatus,

gekreuzigt, gestorben und begraben,

hinabgestiegen in das Reich des Todes,

am dritten Tage auferstanden von den Toten,

aufgefahren in den Himmel,

er sitzt zur Rechten Gottes,

des allmächtigen Vaters,

von dort wird er kommen,

zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,

die heilige, christliche Kirche,

Gemeinschaft der Heiligen,

Vergebung der Sünden,

Auferstehung der Toten,

und das ewige Leben. Amen.

Wochenlied

EG 97,1+5+6: Holz auf Jesu Schulter
Den Begleitsatz zum Mitsingen finden Sie direkt hier:

Predigt über Hebräer 13,14

Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.


Fremd ist sie uns geworden – unsere Welt – unser Land – unser liebes Worms. Merkwürdig die leeren Straßen, die geschlossenen Geschäfte, die schweigenden Spielplätze, die verwaisten Straßencafés.

Es ist so still. Und niemand kann uns sagen, wie lange das wohl noch so bleiben wird.

Das macht Angst. Wehmütig denken wir daran, wie fröhlich wir im letzten Jahr noch den Frühling begrüßt haben. Es war so selbstverständlich. Und jetzt fühlt sich der Frühling fremd an – wie als würde er ohne uns stattfinden. Wir trauen uns ja nicht mehr raus.

Wenn Sie heute Abend mal einen Moment Zeit haben, zuhause, dann empfehle ich Ihnen einmal eine kleine Übung:

Nehmen Sie sich einen Zettel und schreiben Sie auf, worüber Sie traurig sind, was Ihnen Angst macht und was Sie schmerzt an Leib oder an Seele.

Wenn die Liste fertig ist, dann schreiben Sie ganz unten drunter den Satz:
„All das wird vorübergehen!“

Dann schreiben Sie einen neuen Zettel mit all dem, von dem Sie denken: Ohne das kann ich nicht leben! Menschen und Dinge, die sie lieben, für die Sie sich einsetzen, und von denen Sie vielleicht sogar regelrecht abhängig sind.

Und dann schreiben Sie ganz unten drunter wieder diesen Satz:
„Auch das wird alles vorübergehen!“

Es ist gut, dass sich die Dinge wandeln. Dass sich unser Leben ändert und die Welt sich dreht. Denn in jedem Wandel steckt auch immer ein Neubeginn, eine neue Hoffnung und neue Energie.

Auf dem Aquarell von Stephanie Bahlinger können Sie die Dinge entdecken, die uns Mühe machen, die uns am Leben stören: Es sind die Stolpersteine ganz unten: graue, eckige Quader, die uns in den Weg gelegt werden und die uns unser Leben schwer machen. Das Bewusstsein, dass es den Wandel gibt, dass Änderung möglich ist, das ist die einzige Kraft, die uns ermutigt, immer wieder solche Stolpersteine aus dem Weg zu räumen oder drüber zu klettern und weiterzugehen.

 

Trotzdem ist es so, dass wir Menschen die Veränderung nicht so gerne mögen. Am liebsten möchten wir, dass alles so bleibt, wie es ist. Die meisten von uns suchen nach einer Heimat, einem Zuhause, in dem sich nichts ändert.

Zunächst einmal ist Heimat der Ort, in dem wir die Kindheit verbracht haben, der Ort, an dem wir unbeschwert und glücklich sein konnten, weil die Eltern oder Großeltern uns beschützt haben. Sie haben uns Geborgenheit geschenkt, und wir brauchten uns um nichts Sorgen machen.

Auch als Erwachsene sind wir immer wieder auf der Suche nach so einem Ort: einem Ort, an dem wir wissen: Hier gehöre ich hin. Hier darf ich bleiben. Hier darf ich so sein, wie ich bin. Und man liebt mich.

Auf dem Aquarell von Stephanie Bahlinger ist diese Sehnsucht nach einem Zuhause in kleinen Häusern dargestellt, deren Dächer hellrot leuchten. Dächer, die uns decken. Mauern, die die Wärme drinnen halten und uns vor fremden Blicken schützen. Rot sind sie wie die Liebe und die Herzenswärme, die uns zuhause umgibt, und die wir gerne verschenken, wenn wir daheim sind.

Natürlich wissen wir alle, dass diese Häuser – gemessen an der Geschichte unserer Welt – nur für kurze Zeit Bestand haben: Meine Familie, meine Freundschaft, mein Engagement in Beruf und Ehrenamt werden einmal vergehen.

Auch mein Wissen und meine Erkenntnisse, mein ganzer Lebensentwurf wird nur dieses eine Leben lang halten. Mein Leben lang. Mit mir wird auch all das vergehen.

„Wir haben hier keine bleibende Stadt“ – die erste Hälfte unseres Predigtwortes ist uns im Grunde völlig klar: Alles, was wir hier in unserem Leben sind und haben, wird vergehen. Das wissen wir von der ersten Stunde an, in der unser kindlicher Geist erwacht ist: Nicht nur Blumen verwelken und Tiere sterben, auch wir Menschen müssen eines Tages gehen. In diesen schwierigen Wochen der Pandemie wird uns das bewusster denn je.

 

Was wird dann aber aus unserer Suche nach Heimat?

Schaffe ich es, den einzelnen Augenblick meines Lebens glücklich zu genießen, obwohl ich weiß: Ich bin hier nur Gast?

Das Neue Testament zeigt uns ein Zuhause, nach dem es sich zu suchen lohnt – mehr noch als nach einem Zuhause hier auf der Erde. Denn es ist ein Zuhause, das nicht vergehen kann.

Dieses Zuhause ist – mit den Worten des Hebräerbriefs gesprochen – die „zukünftige Stadt“. Damit ist symbolisch das himmlische Jerusalem umschrieben. Gemeint ist die Stadt Gottes, voll der Liebe, der Gerechtigkeit, des Friedens, der Fülle alles Guten – ein Kontrastbild zu dem seit Jahrtausenden umkämpften irdischen Jerusalem.

Der Hebräerbrief betont: Nach dieser Stadt Gottes sollen wir suchen. Nach diesem Zuhause sollen wir streben.

Der Weg zur himmlischen Stadt führt aber nicht an dieser Welt vorbei, sondern mitten durch sie hindurch. Gerade weil unsere Lebenserfahrungen zeigen, wie zerbrechlich und bedroht unser kleines persönliches Glück ist, wie schnell ein einziger Schicksalsschlag, eine schlimme Nachricht oder eine Pandemie unser Glück zerstören kann, gerade deshalb ist es wichtig, ein Zuhause im Blick zu haben, in dem Schmerz, Tränen und Leid keinen Platz mehr haben.

Auf dem Aquarell von Stephanie Bahlinger ist diese „zukünftige Stadt“ nur angedeutet in einem hellen, warmen Licht hinter den Mauern, eine angedeutete Stadt mit hellweißen Zinnen und einer Sonne, die alles umstrahlt.

„Die zukünftige (Stadt) suchen wir“ – die zweite Hälfte unseres Predigtwortes ist ein Sehnsuchtswort.

Wenn es denn so ist, dass wir nur als Gäste hier auf der Erde leben, wenn es denn so ist, dass wir alles, was wir hier geschaffen und erreicht haben, loslassen müssen, wenn wir gehen, dann ist es umso wichtiger, dass wir uns hinwenden zu dem, der ewig ist.

Auf unsere momentane Situation übertragen, heißt das:

Woran orientiere ich mich, wenn ich durch die Wochen der Pandemie gehe? Allein oder mit meinen Lieben. Trage ich die drei großen Lebendigkeiten in mir, die – nach den Worten des Apostels Paulus – für immer bleiben? Trage ich Liebe in mir? Erfüllt mich Hoffnung? Trägt mich ein starker Glaube?

Liebe Lesende,

zum Trost für alle, die jetzt ehrlich sind und sich sagen: Mein Glaube ist nicht gerade felsenfest. Ich habe oft noch Fragen und Zweifel.

Meine Hoffnung lässt auch so manchmal zu wünschen übrig. Wie oft lass ich die Flügel hängen und denke: Es ist doch letztlich alles umsonst.

Und meine Liebe zum Nächsten, die endet oft schon viel zu früh. Nämlich in dem Moment, wo meine Liebe zu mir selbst beginnt – und ich dann doch wieder die Hände sinken lasse, die helfen sollten.

Zum Trost für alle, die sich genau das jetzt ganz ehrlich eingestehen, sei gesagt: Es liegt nicht an unserem eigenen Streben und Wollen, nicht an der Stärke unseres Glaubens und unserer Hoffnung, und auch nicht an der Menge der Liebestaten, die wir vollbringen. An all dem liegt es nicht, ob wir das zukünftige Zuhause in Gottes Liebe erreichen.

Es liegt einzig und allein daran, dass Jesus Christus uns zuerst geliebt hat. Er hat den Weg für uns schon freigekämpft. Darum steht mitten in dem Aquarell von Stephanie Bahlinger das Kreuz Christi.

Weil er für uns gestorben ist, müssen wir uns den Zugang zum Zuhause nicht mehr erkämpfen. Sondern wir brauchen ihn nur lieben. Uns an ihm festhalten und nach Kräften versuchen, ihm nachzufolgen.

Auf Gottes Liebe zu vertrauen, was immer auch kommt, das allein lässt uns durch schwere Zeiten und später einmal durch das Tor hindurchgehen in das Zuhause, das uns niemand mehr nehmen kann. Amen.

Lied nach der Predigt
EG 90,2: Ich folge dir durch Tod und Leid
Den Begleitsatz finden Sie direkt hier:

 

Fürbittengebet

Herr, die Angst vor dem geheimen Bösen hat uns erfasst,
hat uns fest im Griff, selbst wenn wir uns dagegen wehren,
bei allem auch noch lachen, reden und scherzen
oder mit bitteren Witzen uns zu retten versuchen.

Wahrlich, es ist schwierig geworden, ruhig damit umzugehen.
Daher, oh großer unbekannter Gott, wir stehen vor Fragen –
sind es Klagen oder Fragen?

Du hast uns Jesus Christus geschickt,
der allen seinen Freunden immer wieder sagte:
Fürchtet euch nicht! Seid mutig, auch klug,

Starrt nicht auf die Katastrophen oder Wunder,
als ob Gott sich allein darin zeigen wollte.
Aber sie sind sehr wohl ein Signal, auch Buße zu wagen.

Gewiss, ihr werdet Gott finden, mitten unter euch,
wenn gut ihr zusammenlebt und zusammenhaltet,
diese Welt ordentlich gestaltet –
auch ihre wie eure Grenzen erkennt.
Und Gottes Gebote, auch Liebe und Rücksicht mehr walten.

Vielleicht ist diese seltsame Pause,
die du unserem hektischen Wirtschaftsleben auferlegst,
schmerzlich zugleich aber auch sehr sinnvoll und gut.

Geleite uns bitte in Ruhe durch diese schwierigen Zeiten,
Bewahre uns vor Versäumnissen, aber auch vor übereilten Schritten.
Erhalte alle, die dir und den Menschen dienen, in ihrer Kraft.

Dir, Herr der Schöpfung und der Geschichte,
sei trotz aller Fragen und Klagen Lob, Preis und Ehre. Amen.

Auszug aus: Helmut Staudt,
Ein Versuch zu beten in Zeiten von Corona

Vaterunser

Vater unser im Himmel,

geheiligt werde dein Name.

Dein Reich komme.

Dein Wille geschehe,

wie im Himmel,

so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute

und vergib uns unsere Schuld,

wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich und die Kraft

und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Schlusslied

EG 171,1-4: Bewahre uns, Gott
Den Begleitsatz finden Sie direkt hier:

EG 171,1-4 Bewahre uns Gott.mp3
MP3-Audiodatei [3.6 MB]

Wochenspruch:

Der Wochenspruch zum Sonntag Judica:
„Der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern, dass er diene und gebe sein Leben zur Erlösung für viele.“ (Mt 20,28)

Segensgebet

Der Herr segne uns und behüte uns.

Der Herr lasse leuchten sein Angesicht über uns und sei uns gnädig.

Der Herr erhebe sein Angesicht über uns und gebe uns Frieden. Amen.

 

 

 

 

© 2020 Dorothea Zager, Worms

Veröffentlichung nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Verfasserin

Ich danke meinem Mann Prof. Dr. Werner Zager, dass er für uns die Choralvorspiele und die Choralbegleitungen auf unserem Flügel eingespielt hat.

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2020-03-29 Judica Onlinegottesdienst.pdf
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Der nächste Gottesdienst zum Mitlesen und Mitfeiern erscheint am Sonntag Palmarum, 5. April 2020 um 10 Uhr.

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