Friedrichsgemeinde Worms
FriedrichsgemeindeWorms

Quasimodogeniti

Wie neugeboren?

Gottesdienst
zum Sonntag Quasimodogeniti 2020
von Dorothea Zager,
Pfarrerin der Friedrichsgemeinde Worms

Sie sind eingeladen, um 10.00 Uhr
eine Kerze anzuzünden.

So verbinden Sie sich mit all denen, die ebenfalls heute Morgen
diesen Gottesdienst feiern.

Orgelmusik zum Eingang:

Johann Sebastian Bach, Heut‘ triumphieret Gottes Sohn (BWV 630)

Zur Einstimmung

Der heutige Sonntag hat einen wunderschönen Namen: „Quasimodogeniti“ – das heißt übersetzt: Wie die neugeborenen Kinder.

Bei unseren katholischen Glaubensgeschwistern heißt dieser Sonntag „Weißer Sonntag“ – der Tag, an dem die Kommunionkinder normalerweise zu ihrer ersten Kommunion gehen.

Dieser Brauch hat eine lange Tradition: In der frühen Christenheit wurden Taufen nur einmal im Jahr gefeiert, nämlich in der Osternacht. Die – damals ausschließlich erwachsenen jungen Christen – gingen dann am Sonntag darauf zum ersten Mal zum Abendmahl – und zogen mit weißen Kleidern in die Kirche ein. Eben wie neugeborene Kinder.

Fühlen wir uns auch „wie neugeboren“?
In diesen schwierigen Zeiten? Eine Frage, die uns heute in diesem Gottesdienst beschäftigen wird.

Geh in dein eigenes Herz

und wälze den Stein von der Türe des Grabesdunklen.

Du selbst musst auferstehen.

Dann wirst Du auch Christus, den Auferstandenen sehen.

(Gertrud von le Fort)

Eingangslied

EG 116,1-3: Er ist erstanden, Halleluja!

Er ist erstanden, Halleluja!
EG 116 1-3 Er ist erstanden.mp4
MP3-Audiodatei [5.0 MB]

Eingangsvotum

Im Namen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Eingangspsalm

Wenn Sie die Andacht zu zweit feiern, können Sie diesen Psalm im Wechsel lesen.

 

Sei nun wieder zufrieden, meine Seele; denn der Herr tut dir Gutes.

Denn du hast meine Seele vom Tode errettet,
mein Auge von den Tränen, meinen Fuß vom Gleiten.

Ich werde wandeln vor dem Herrn im Lande der Lebendigen.

Wie soll ich dem Herrn vergelten all seine Wohltat, die er an mir tut?

Ich will den Kelch des Heils nehmen und des Herrn Namen anrufen.

Dir will ich Dank opfern und des Herrn Namen anrufen.

Ich will meine Gelübde dem Herrn erfüllen vor all seinem Volk

in den Vorhöfen am Hause des Herrn, in dir, Jerusalem. Halleluja!

Ehre sei Gott in der Höhe und auf Erden Fried, und den Menschen ein Wohlgefallen!

Gebet

Lieber Vater,
so schön der Name dieses Sonntags auch klingt: Wir fühlen uns nicht wirklich wie neugeboren.

Die frohe Verkündigung von Ostern, die frohen und dankbaren Lieder, die den Sieg des Lebens über den Tod verkündigen, haben wir zwar noch im Ohr, aber wie schnell hatten unsere Ängste uns wieder im Griff.

Wir haben so daraufhin gefiebert, dass die Quarantänemaßnahmen merklich gelockert würden. Aber die Isolation bleibt für viele bestehen. Unsere Sehnsucht nach Nähe und Begegnung bleibt. Es ist ein zerbrechlicher Zustand. Wir wissen immer noch nicht, wie es weitergehen soll.

Neugeboren fühlt sich anders an.

Unsere einzige Hoffnung bist du: Während wir noch mit Ängsten kämpfen, hast du die Welt schon überwunden. Während wir dich noch suchen, hast du uns schon gefunden. So unsicher unser Glaube und so arm unser Gebet auch sein mag, du hörst uns, weit mehr, als wir es erahnen und glauben können.

Deshalb bitten wir dich: Hilf uns, dass wir das Licht von Ostern in unser Leben und in unser Herz hineinlassen. Stärke unseren Glauben, nähre unsere Hoffnung, bekräftige unseren Willen zur Liebe durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn, der mit dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.


Schriftlesung

Johannes 21,1-14: Der Auferstandene am See Tiberias

Danach offenbarte sich Jesus abermals den Jüngern am See von Tiberias. Er offenbarte sich aber so:

Es waren beieinander Simon Petrus und Thomas, der Zwilling genannt wird, und Nathanael aus Kana in Galiläa und die Söhne des Zebedäus und zwei andere seiner Jünger.

Spricht Simon Petrus zu ihnen: Ich gehe fischen. Sie sprechen zu ihm: Wir kommen mit dir. Sie gingen hinaus und stiegen in das Boot, und in dieser Nacht fingen sie nichts.

Als es aber schon Morgen war, stand Jesus am Ufer, aber die Jünger wussten nicht, dass es Jesus war.

 

Spricht Jesus zu ihnen: Kinder, habt ihr nichts zu essen? Sie antworteten ihm: Nein.

Er aber sprach zu ihnen: Werft das Netz aus zur Rechten des Bootes, so werdet ihr finden. Da warfen sie es aus und konnten‘s nicht mehr ziehen wegen der Menge der Fische.

Da spricht der Jünger, den Jesus lieb hatte, zu Petrus: Es ist der Herr! Als Simon Petrus hörte: „Es ist der Herr“, da gürtete er sich das Obergewand um, denn er war nackt, und warf sich in den See.

Die andern Jünger aber kamen mit dem Boot, denn sie waren nicht fern vom Land, nur etwa zweihundert Ellen, und zogen das Netz mit den Fischen.

Als sie nun an Land stiegen, sahen sie ein Kohlenfeuer am Boden und Fisch darauf und Brot.

Spricht Jesus zu ihnen: Bringt von den Fischen, die ihr jetzt gefangen habt!

Simon Petrus stieg herauf und zog das Netz an Land, voll großer Fische, hundertdreiundfünfzig. Und obwohl es so viele waren, zerriss doch das Netz nicht.

Spricht Jesus zu ihnen: Kommt und haltet das Mahl! Niemand aber unter den Jüngern wagte, ihn zu fragen: Wer bist du? Denn sie wussten: Es ist der Herr.

Da kommt Jesus und nimmt das Brot und gibt‘s ihnen, desgleichen auch den Fisch.

Das ist nun das dritte Mal, dass sich Jesus den Jüngern offenbarte, nachdem er von den Toten auferstanden war.

Selig sind, die Gottes Wort hören und bewahren. Halleluja!

Osterjubel

Halleluja aus EG 103

Halleluja!
Halleluja.mp4
MP3-Audiodatei [432.6 KB]

Glaubensbekenntnis

Ich glaube an Gott den Vater,

den Allmächtigen,

den Schöpfer des Himmels und der Erde

und an Jesus Christus,

seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,

empfangen durch den Heiligen Geist,

geboren von der Jungfrau Maria,

gelitten unter Pontius Pilatus,

gekreuzigt, gestorben und begraben,

hinab gestiegen in das Reich des Todes,

am dritten Tage auferstanden von den Toten,

aufgefahren in den Himmel,

er sitzt zur Rechten Gottes,

des allmächtigen Vaters,

von dort wird er kommen,

zu richten die Lebenden und die Toten. I

ch glaube an den Heiligen Geist,

die heilige, christliche Kirche,

Gemeinschaft der Heiligen,

Vergebung der Sünden,

Auferstehung der Toten

und das ewige Leben. Amen.

Wochenlied

EG 103,1-4: Gelobt sei Gott im höchsten Thron

Gelobt sei Gott im höchsten Thron
EG 103,1-4 Gelobt sei Gott im höchsten T[...]
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Predigt

über Jesaja 40,26-31:

Hebt eure Augen in die Höhe und seht:

Wer hat die (Sterne) dort oben erschaffen? Er ist es, der ihr Heer täglich zählt und heraufführt, der sie alle beim Namen ruft. Vor dem Allgewaltigen und Mächtigen wagt keiner zu fehlen.

Jakob, warum sagst du, Israel, warum sprichst du: Mein Weg ist dem Herrn verborgen, meinem Gott entgeht mein Recht?

Weißt du es nicht, hörst du es nicht? Der Herr ist ein ewiger Gott, der die weite Erde erschuf.

Er wird nicht müde und matt, unergründlich ist seine Einsicht.
Er gibt dem Müden Kraft, dem Kraftlosen verleiht er große Stärke.

Die Jungen werden müde und matt, junge Männer stolpern und stürzen.

Die aber, die dem Herrn vertrauen, schöpfen neue Kraft, sie bekommen Flügel wie Adler. Sie laufen und werden nicht müde, sie gehen und werden nicht matt.

Liebe Lesende,

für „Traurigsein“ gibt es in unserer Sprache ausdrucksstarke Worte: den Kopf hängen lassen, die Augen niederschlagen, bedrückt sein, gramgebeugt herumlaufen.

Denn unsere innere Haltung sieht man auch nach außen. Wenn es uns schlecht geht, gehen wir gebückt daher, und schauen gerade mal auf das, was vor unseren Füßen liegt. Mehr geht nicht.

„Kopf hoch! Brust raus!“, so heißen dann die Ratschläge derer, die es gut mit uns meinen. „Reiß dich zusammen! Guck nach vorne!“ – alles Aufforderungen, den Blick zu heben, aufrecht zu gehen, Lasten abzulegen.

Aber das hört sich alles so einfach an! Wenn es uns schlecht geht, dann nutzen solche Appelle nichts. Denn die Niedergeschlagenheit sitzt tiefer als nur in den Muskeln und Sehnen.

Der Prophet Jesaja nennt diese Niedergeschlagenheit „Müdigkeit“. Treffender geht es gar nicht.

Die Müdigkeit, von der der Prophet redet, hat nichts mit Frühjahrsmüdigkeit zu tun oder mit einer zu kurzen Nacht. Sie sitzt tiefer. Sie nimmt die Bewegung aus dem Leben.

Die Müden sind Menschen, bei denen kaum mehr etwas geschieht. Sie wissen nicht mehr genau, wie das Glück schmeckt, und sie können sich auch nicht mehr wehren gegen die Dinge, die wehtun. Es sind Menschen, die das Vertrauen verloren haben, dass sich noch etwas ändert. Sie trauen den eigenen Schritten nicht mehr und sie trauen auch ihrem Gott nichts mehr zu. Sie haben sich abgefunden mit dem, was die Verhältnisse hergeben.

Diese Müdigkeit wiegt schwer. Es ist die Müdigkeit, die durch die Zeiten geht und viele Namen hat: Enttäuschung, Erschöpfung, Resignation, Traurigkeit, aber auch: Gewöhnung, Anpassung, Schweigen.

Da muss man nicht gleich von Burnout reden oder von Depression. Denn es ist keine Krankheit, müde zu werden. Sondern es ist die Folge eines anstrengenden, kräfteraubenden Lebens. Die Folge von Enttäuschungen, von zerplatzten Hoffnungen oder von einer verordneten Isolation, wie sie uns alle in diesen schwierigen Zeiten heimsucht.

Was setzt der Prophet Jesaja dieser Müdigkeit, dieser Resignation entgegen? Ruft auch er nur – wie wir es gewöhnt sind –: „Kopf hoch! Brust raus!“ „Reiß dich zusammen! Guck nach vorne!“?
Nein, genau das tut er nicht.

Wie schafft der Prophet es, den Blick der Verzweifelten zu heben?
Wie bringt er die Müden wieder in Aufwind?

Der Prophet Jesaja stellt Fragen. Einfach nur Fragen. Der Prophet lädt die Menschen ein, sich zu erinnern: „Wisst ihr nicht? Habt ihr nicht gehört? Hat der Herr nicht die Enden der Erde geschaffen?

Schau Dir den Himmel an, die unzähligen Sterne, schau Dir die Sonne an, mit welcher Glut sie auf- und wieder untergeht, höre das Zwitschern der Vögel am Morgen und das Rauschen des wohltuenden Regens in der Nacht!

Wer hat all das geschaffen? Weißt Du das noch?“

Wissen Sie es noch? Ja, genau: Unser Schöpfergott. Sollte dieser tatkräftige Gott nicht in der Lage sein, Dir eine neue Zukunft zu geben?! Er sollte nicht die Kraft haben die Verzweifelten aufzurichten, den Enttäuschten zu helfen ...?!

Hat das Volk Israel es nicht immer und immer wieder erlebt, wie sehr dieser Gott sein Volk liebt?!

Haben die Jünger es nicht selbst erfahren? Nach dem schrecklichen Kreuzestod Jesu, nach dem trostlosen Schweigen am Samstag vor Ostern – haben sie es nicht selbst erfahren, wie plötzlich das Osterlicht in ihre Traurigkeit hineinleuchtete? Wie der Pfingstwind ihre Seelen durchgepustet hat, und sie auf einmal wieder Mut bekamen, und Lust und Begeisterung, für ihren Glauben einzustehen?

Genau diese Fragen bringen uns dazu, den Kopf zu heben.

Wir sind angefragte Menschen. Nicht aufgerüttelte oder angetriebene. In unserer Müdigkeit werden wir gefragt: Was hast Du schon erlebt mit Deinem Gott? Wo hat er Dich schon spürbar gesegnet, sichtbar beschenkt?

Indem wir matten Menschen nach unseren Erinnerungen gefragt werden, gewinnen wir eine andere Sicht der Dinge. Eine Zuver-Sicht.

Wir sehen nicht mehr nach unten, gesenkten Hauptes, in gebückter Haltung, sondern wir sehen nach vorne. Ohne, dass uns jemand gezwungen hat, den „Kopf hoch“ zu nehmen. Es ist ein inneres Schauen nach vorne.

Auch die gramgebeugten Frauen am Grab wurden gefragt: „Was sucht ihr den Lebendigen bei den Toten?“

Die Frage wendet sich an die verängstigten Augen: „Sie neigten ihr Angesicht zur Erde“ (Lk 25,5). Sie löst den Blick nicht nur von dieser oder jener Niedergeschlagenheit, sondern von der toten Erde und von allen toten Punkten:

„Was suchst Du, müder Mensch, den Lebenden bei den Toten? Merkst Du nicht? Gott ist ein Gott, bei dem keiner verloren und begraben ist, auch Du bist nicht begraben und vergessen.

Gott hat Dich schon gefunden und spricht: Fürchte Dich nicht. Mein Wort trägt Dich. Geh in Deinen Tag und vertraue mir. Erinnerst Du denn nicht, an wie vielen Tagen ich schon bei Dir war und Dir Kraft gegeben habe?

Und da kommt jetzt das Zweite hinzu, wovon der Prophet redet. Jesaja stellt nicht nur Fragen, um uns eine neue Sicht – eine Zuver-Sicht – zu schenken, sondern er zeigt uns darüber hinaus das Geheimnis neuen Mutes.

Er spricht im Bild von den mächtigen Adlerschwingen.

Natürlich denken wir zuerst: Das ist ein Bild von Kraft und Hoffnung und Durchhaltevermögen. Schließlich ist ein Adler ein starkes Tier und seine Schwingen sind wie ein Symbol menschlicher Kraft und Zielstrebigkeit. Werden wir dann also doch aufgefordert, uns zusammenzureißen und uns einfach mal richtig anzustrengen?

Nein, liebe Lesende, darum geht es hier nicht. Wir Müden werden nicht aufgefordert, Stärke zu zeigen wie ein Adler. Sondern wir werden aufgefordert, uns fallen zu lassen!

Es ist doch so: Ein Adler bekommt den Auftrieb nicht von selbst. Er fliegt nur deshalb, weil er sich dem Wind anvertraut. Er verlässt sich auf die Kräfte des Himmels und macht sie sich zunutze.

Bliebe er auf seinem Felsen hocken, würde er nie wissen, dass die Winde ihn tragen.

Genau dasselbe gilt auch für uns und unseren Glauben: Wenn wir nur Zuschauer des Lebens bleiben, werden wir nie wissen, wie viel Aufschwung Gottes Verheißungen geben. Wir werden die Größe und Lebendigkeit des Glaubens nie richtig kennenlernen, wenn wir in den Sitzen der Sicherheit (oder in den Verstecken der Müdigkeit) verharren.

Das Bild des Adlers zeigt uns, dass es im Glauben auf den Mut ankommt. Gott zuzutrauen, dass er uns trägt. Gott zu vertrauen, dass er für einen jeden und eine jede von uns den Weg und das Ziel weiß.

Genauso sieht es aus, wenn der Prophet Jesaja uns trösten will.

Er fragt uns nach unseren Erfahrungen mit Gott. Weißt Du noch, was Gott Dir schon alles Gutes getan hat? Erinnerst Du Dich?

Und er macht uns Mut, es wieder zu versuchen und uns auf den Glauben einzulassen:

Du wirst auffahren mit Flügeln wie ein Adler. Da kannst Du ruhig auch mal müde sein und schwach. Du brauchst nur den Mut haben, zu springen. Tragen wird Dich Gott selbst.

Amen.

Lied nach der Predigt

EG 100,1-3: Wir wollen alle fröhlich sein

Wir wollen alle fröhlich sein
EG 100 1-3 Wir wollen alle fröhlich.mp4
MP3-Audiodatei [4.9 MB]

Fürbittengebet

Du bist der lebendige Gott, du hast unserer Welt das Licht geschenkt – am ersten Tag der Schöpfung und durch die Auferstehung Christi von den Toten ganz neu.

Wir rufen dich an:
Für viele Menschen ist es noch immer dunkel in unserer Welt.

Die Augen dunkel vor Angst,
suchen sie nach konkreter Hoffnung auf eine Zeit nach Corona.

Das Herz gefangen in Einsamkeit,
warten sie auf den Tag, an dem sie sich wieder besuchen und umarmen dürfen.

Die Hände gebunden durch die Einschränkungen der sozialen Distanz,
sehnen sie sich danach, wieder arbeiten und helfen zu dürfen.

Wir bitten dich, lass dein Morgen anbrechen für uns alle.

Heile die Erkrankten. Stärke die Genesenen. Schütze die Gesunden.
Lass wieder Lebensfreude und Freiheit unter uns aufblühen.
Amen.

Gebetsstille

 

Vaterunser

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.

Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,

wie im Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute

und vergib uns unsere Schuld,

wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich und die Kraft

und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Schlusslied

EG 116,4+5: Geht und verkündigt, dass Jesus lebt

Geht und verkündigt, dass Jesus lebt
EG 116 4+5 Geht und verkündigt.mp3
MP3-Audiodatei [3.4 MB]

Bitte um den Segen

Der Herr segne uns und behüte uns.

Der Herr lasse leuchten sein Angesicht über uns und sei uns gnädig.

Der Herr erhebe sein Angesicht über uns und gebe uns Frieden +.

Amen.

Musik zum Ausklang

Johann Sebastian Bach, Christ lag in Todesbanden (BWV 625)

 


© 2020 Dorothea Zager, Worms
Veröffentlichung nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Verfasserin

 

 

Ich danke meinem Ehemann, Prof. Dr. Werner Zager, für das Einspielen der Choralbegleitungen auf unserem Flügel,

und Kantor Stefan Kauffmann für die Beratung bei der Auswahl der freien Musikstücke.

 

Bildnachweise:

Auferstehungs-Ei, pixabay / congerdesign

Der Auferstandene erscheint den Jüngern am See Tiberias, Friedrich Meyer (1729–1870)

Bibelwort Jes 40,31, erliebtdich – Bibelsprüche für den Alltag
Alle Bilder sind gemeinfrei.

 

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