Friedrichsgemeinde Worms Erntedankfest 2020
Friedrichsgemeinde Worms Erntedankfest 2020

1. Sonntag nach Trinitatis

Tun, was Gott
sich von uns wünscht

Gottesdienst zum ersten Sonntag nach Trinitatis, 14. Juni 2020
von Dorothea Zager,
Pfarrerin der Friedrichsgemeinde Worms

Sie sind eingeladen,
um 10.00 Uhr eine Kerze anzuzünden.

So verbinden Sie sich mit all denen, die ebenfalls heute Morgen diesen Gottesdienst feiern.

Musik zum Eingang

Georg Friedrich Händel (1685-1759) Bourrée aus der Suite D-Dur,
aus der Dresdner Frauenkirche, an der Kern-Orgel: Frauenkirchenorganist Matthias Grünert, Trompete: Mathias Schmutzler

Wochenspruch zum 1. Sonntag nach Trinitatis

Christus spricht zu seinen Jüngern:
Wer euch hört, der hört mich; und wer euch verachtet, der verachtet mich.

(Lk 10,16)

Eingangslied

EG +78: Gut, dass wir einander haben

(Dieses Lied entstammt dem neuen Anhang unseres Gesangbuches „EGplus“. Da Sie vielleicht noch kein eigenes EGplus besitzen, finden Sie hier Noten und Text dazu.)

Eingangsvotum

Im Namen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Eingangspsalm EG 714 = Psalm 27

Wenn Sie die Andacht zu zweit feiern, können Sie diesen Psalm im Wechsel lesen.

Der Herr ist mein Licht und mein Heil;

vor wem sollte ich mich fürchten?

Der Herr ist meines Lebens Kraft;

vor wem sollte mir grauen?

Eines bitte ich vom Herrn, das hätte ich gerne:

dass ich im Hause des Herrn bleiben könne mein Leben lang,

zu schauen die schönen Gottesdienste des Herrn

und seinen Tempel zu betrachten.

Denn er deckt mich in seiner Hütte zur bösen Zeit,

er birgt mich im Schutz seines Zeltes

und erhöht mich auf einen Felsen.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, wie es war im Anfang jetzt und immerdar und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Gebet

Beten Sie mit uns, die wir heute in der Friedrichskirche zum ersten mal wieder Gottesdienst feiern:

Als allererstes, lieber Vater, wollen wir dir heute danken!

Es ist so schön, heute wieder in unserer Friedrichskirche Gottesdienst zu feiern! So schön, unsere Orgel zu hören, die strahlenden Kirchenfenster zu sehen und den Duft der Kerzen zu riechen.

Ja, wie es der Psalmbeter singt: Es ist so was Schönes, im Hause des Herrn zu sein und die schönen Gottesdienste des Herrn zu betrachten.

Es hat uns so gefehlt in den letzten Wochen. Und nun dürfen wir wieder hier sein. Wir danken dir dafür, lieber Vater.

Ja, es ist alles noch ein bisschen anders als sonst. Wir vermissen das Singen der Lieder, die Begrüßung mit Händeschütteln und Umarmen – aber wir sind wieder hier, und das allein ist ein Grund zu danken.

Wir bitten dich: Sei du uns in diesem Gottesdienst nahe. Sei aber auch all denen nahe, die jetzt von Zuhause aus diesen Gottesdienst mit uns feiern. Lass uns in deinem Geist fest verbunden sein.

Das bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn, der mit dir und dem Heiligen Geist, lebt und regiert von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Amen.

Evangelium
Lukas 16,19-31

Vom reichen Mann und armen Lazarus

Es war aber ein reicher Mann, der kleidete sich in Purpur und kostbares Leinen und lebte alle Tage herrlich und in Freuden.

Ein Armer aber mit Namen Lazarus lag vor seiner Tür, der war voll von Geschwüren und begehrte sich zu sättigen von dem, was von des Reichen Tisch fiel, doch kamen die Hunde und leckten an seinen Geschwüren.

Es begab sich aber, dass der Arme starb, und er wurde von den Engeln getragen in Abrahams Schoß. Der Reiche aber starb auch und wurde begraben.

Als er nun in der Hölle war, hob er seine Augen auf in seiner Qual und sah Abraham von ferne und Lazarus in seinem Schoß. Und er rief und sprach: Vater Abraham, erbarme dich meiner und sende Lazarus, damit er die Spitze seines Fingers ins Wasser tauche und kühle meine Zunge; denn ich leide Pein in dieser Flamme.

Abraham aber sprach: Gedenke, Kind, dass du dein Gutes empfangen hast in deinem Leben, Lazarus dagegen hat Böses empfangen; nun wird er hier getröstet, du aber leidest Pein.

Und in all dem besteht zwischen uns und euch eine große Kluft, dass niemand, der von hier zu euch hinüberwill, dorthin kommen kann und auch niemand von dort zu uns herüber.

Da sprach er: So bitte ich dich, Vater, dass du ihn sendest in meines Vaters Haus; denn ich habe noch fünf Brüder, die soll er warnen, damit sie nicht auch kommen an diesen Ort der Qual.

Abraham aber sprach: Sie haben Mose und die Propheten; die sollen sie hören.

Er aber sprach: Nein, Vater Abraham, sondern wenn einer von den Toten zu ihnen ginge, so würden sie Buße tun.

Er sprach zu ihm: Hören sie Mose und die Propheten nicht, so werden sie sich auch nicht überzeugen lassen, wenn jemand von den Toten auferstünde.

Selig sind, die Gottes Wort hören und bewahren. Halleluja!

Glaubensbekenntnis

Ich glaube an Gott den Vater, den Allmächtigen,

den Schöpfer des Himmels und der Erde

und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,

empfangen durch den Heiligen Geist,

geboren von der Jungfrau Maria,

gelitten unter Pontius Pilatus,

gekreuzigt, gestorben und begraben,

hinabgestiegen in das Reich des Todes,

am dritten Tage auferstanden von den Toten,

aufgefahren in den Himmel, er sitzt zur Rechten Gottes,

des allmächtigen Vaters, von dort wird er kommen,

zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,

die heilige, christliche Kirche,

Gemeinschaft der Heiligen,

Vergebung der Sünden,

Auferstehung der Toten

und das ewige Leben. Amen.

Lied vor der Predigt

EG 413,3+4: Die Lieb nimmt sich des Nächsten an

Predigt
über Apostelgeschichte 4,32-37

Die Gütergemeinschaft
der ersten Christen

Die Menge der Gläubigen aber war ein Herz und eine Seele; auch nicht einer sagte von seinen Gütern, dass sie sein wären, sondern es war ihnen alles gemeinsam.

Und mit großer Kraft bezeugten die Apostel die Auferstehung des Herrn Jesus, und große Gnade war bei ihnen allen.

Es war auch keiner unter ihnen, der Mangel hatte; denn wer von ihnen Land oder Häuser hatte, verkaufte sie und brachte das Geld für das Verkaufte und legte es den Aposteln zu Füßen; und man gab einem jeden, was er nötig hatte.

Josef aber, der von den Aposteln Barnabas genannt wurde – das heißt übersetzt: Sohn des Trostes –, ein Levit, aus Zypern gebürtig, der hatte einen Acker und verkaufte ihn und brachte das Geld und legte es den Aposteln zu Füßen.

Sie waren „ein Herz und eine Seele“.
Wie schön, wenn eine Gemeinschaft das von sich sagen kann.

I.

Für die urchristliche Gemeinde in Jerusalem waren diese Tage wunderbar, sie waren himmlisch.

Der Heilige Geist hatte seine Kraft segensreich entfaltet. Alle waren sich einig, wie der Not der vielen Hinzugekommenen zu begegnen sei. Es waren ja Tausende, die nach Jerusalem gekommen waren, um sich der neuen Gemeinde anzuschließen, meist völlig mittellos, ohne Arbeit, ohne Geld, obdachlos und hungrig. „Wir müssen ihnen helfen“, das war eine Einsicht, der sich niemand verschloss.

Anschaulich erzählt die Apostelgeschichte, wie dieses Hilfsprojekt umgesetzt wurde. Viele verkauften ihren Besitz oder einen Teil davon und gaben den Erlös bei den Aposteln ab, die dafür sorgten, dass jeder das Nötigste bekam.

Es war das erste große diakonische Projekt in der Geschichte der Christenheit. Seitdem ist soziales und diakonisches Engagement für jede christliche Gemeinschaft eine Selbstverständlichkeit.

Auch Organisationen, die mit dem Christentum nicht in Verbindung stehen, haben Anleihen beim christlichen Gedankengut gemacht und sich das soziale Thema auf die Fahnen geschrieben: das Rote Kreuz zum Beispiel, oder die Arbeiterwohlfahrt, die sogar innerhalb unseres Gemeindegebietes alten Menschen Pflege und Geborgenheit geben.

Und so könnten viele christliche und nichtchristliche Gemeinschaften aufgezählt werden, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, den Gedanken der Nächstenliebe in die Tat umzusetzen, und es ist gut und empfehlenswert, wenn wir ihnen beitreten und sie unterstützen.

II.

Alles gut? Natürlich nicht. Die Not in unserer Umgebung und in der Welt ist zu groß, um sich zufrieden zurücklehnen zu können. Aber wir tun unser Bestes, um Armut, Hunger, Krankheit und Elend zu bekämpfen.

Es leben zurzeit fast 8 Milliarden Menschen auf der Erde. Im Jahr 2025 werden es bereits 5 % mehr sein[1]. Den meisten geht es nicht gut. Wir müssen ihnen helfen, aber „ihnen allen helfen zu wollen, ist eine ethische Überforderung“, so hat der zeitgenössische Philosoph Brad Hooker[2] dieses Dilemma in Worte gefasst.

Die Forderung, unseren Besitz mit ihnen zu teilen, klingt nahezu unerfüllbar. Für die Armen in unserem Lande, für die immer größer werdende Zahl der Arbeitslosen, die vielen mittellosen Künstler, die Menschen, die an den Tafeln anstehen müssen, und die vielen, die in Folge der Coronakrise ihr Geschäft oder ihre Gaststätte schließen mussten. Das ist nicht zu schaffen.

Und so bleibt die Not der Menschen in der Nähe und der Ferne ein ständiger Stachel im Gewissen derer, denen es einigermaßen gut geht und ein Ansporn, nach Kräften zu helfen und nach Auswegen zu suchen.

III.

Das harmonische Gemeindeleben und das geschwisterliche Teilen der frühen Christengemeinde fand auch Beachtung und Anerkennung bei den Nichtchristen. Vor allem die praktizierte Nächstenliebe beeindruckte sie.

Dennoch gab es innerhalb der Gemeinde auch Missstimmung. Es wurde beklagt, dass die Witwen von Nichtjuden bei den Hilfsmaßnahmen benachteiligt würden. Wie sollte man darauf reagieren? Man fand eine gute Antwort. Die Lösung dieses Problems war für die Zukunft christlicher Gemeinden und Kirchen wegweisend: die Wahl von Armenpflegern. Es waren die ersten Diakone. Damit war die Grundstruktur christlichen Handelns gegeben: Sie stand auf zwei Säulen: der Verkündigung und der Diakonie. Das hat sich bis heute erhalten und bewährt.

Dass die Verkündigung bei allen sozialen Maßnahmen nicht zu kurz kommen darf, darauf weist Vers 33: „Und mit großer Kraft bezeugten die Apostel die Auferstehung des Herrn Jesus, und große Gnade war bei ihnen allen.“

Daran sieht man, dass den ersten Christen die Verkündigung der Auferstehung Jesu mindestens genauso wichtig war wie die Werke der Nächstenliebe. Das Evangelium ist die Quelle, aus der die Ströme des Segens für das Heil und das Wohl der Menschen fließen.

Hier ist die Sonne, die ihren Glanz und ihre Wärme ausstrahlt und Menschen zu nachhaltiger Fürsorge und Liebe ermutigt und befähigt. Zinzendorf hat es in seinem Lied „Herz und Herz vereint zusammen sucht in Gottes Herzen Ruh“ schön in Worte gefasst: „Er das Haupt, wir seine Glieder, er das Licht und wir der Schein, er der Meister, wir die Brüder, er ist unser, wir sind sein.“

IV.

Nun gibt es bei aller Begeisterung für das liebevolle Miteinander der ersten Christen auch einen entscheidenden Einwand! Unsere neuen Konfirmandinnen – sie hören ja jede Woche vor Beginn der Konfirmandenstunde den Predigttext und dürfen ihre Gedanken dazu äußern – waren einhellig der Meinung: Wenn die Leute damals wirklich alles verkauft und der Gemeinde geschenkt haben, waren sie ja dann selber arm. Das kann doch so nicht stimmen.

Richtig, liebe Konfirmandinnen, ganz so kann es nicht gewesen sein. Es ist ein Idealbild von Gemeinde, was hier gezeichnet wird. Wir sehen es ja an uns selbst, dass – so gerne wir helfen – wir auch für uns selbst sorgen müssen. Jesus hat ja schließlich gesagt: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst – und nicht statt deiner selbst.“

Genau aus diesem Grund ist das viel gescholtene, aber doch gut durchdachte System der Kirchensteuer erfunden worden. Jeder und jede arbeitet ja zunächst für das eigene Auskommen und für die Versorgung seiner Lieben. Da bleibt oft wenig Zeit, sich selbst und direkt diakonischen Aufgaben zu widmen. Sich also selbst um Arme, Kranke oder Vernachlässigte zu kümmern. Das 2-Euro-Stück im Hut eines Straßensängers vorm Kaufhof kann ja nun nicht alles sein.

Deswegen delegieren wir diese Aufgabe an Menschen, die dafür ausgebildet sind und dafür entlohnt werden: Krankenschwestern, Krankenpfleger, Ärzte und Armenpflegende, Erzieherinnen und Erzieher, Kinderpfleger und Sozialarbeitende. Dafür geben wir einen Teil unseres Einkommens ab. Wer wenig verdient, wenig; wer viel verdient, viel. Nicht, um uns von der christlichen Pflicht zur Nächstenliebe freizukaufen, sondern um dafür zu sorgen, dass diese Arbeit richtig und gut gemacht werden kann. Dafür gebe ich persönlich gern. Denn wie Brad Hooker zu Recht sagt: „ihnen allen helfen zu wollen, ist eine ethische Überforderung“. Also helfen wir, damit geholfen werden kann.

Dass allein unserer Landeskirche in Hessen und Nassau durch die Coronakrise 50 Millionen Euro an Steuermitteln entfallen, mag erschrecken. Aber es tröstet mich, zu hören, dass unsere Landeskirche wenigstens in diesem Punkt einmal so entschieden hat, wie es der biblische Gedanke der Diakonie fordert: Es wird nicht in den Kirchengemeinden und auch nicht in den diakonischen Einrichtungen gespart werden, sondern in den übergemeindlichen Ämtern. Dazu kann ich nur sagen: Endlich mal ein glaubwürdiges Signal von oben.

 

[1]  Siehe Weltbevölkerungsuhr: https://countrymeters.info/de/World

[2] Brad Hooker, The Demandingness Objection, in: The Problem of Moral Demandingness. New Philosophical Essays, hg.v. Timothy Chappell, Hampshire/New York 2009, S. 148–62.

 

V.

Ohne Stolz, ohne Selbstlob, ohne Fehler zu vergessen, aber in Dankbarkeit unserm Herrn gegenüber dürfen wir manches aufzählen, womit seither Menschen und Gemeinschaften christlichen Glaubens die Welt positiv beeinflusst haben:

Mitleid, früher als Schwäche gebrandmarkt, wurde zur Tugend.

Hingabe an andere, oft als niederer Dienst empfunden, wurde wichtiger Bestandteil eines erfüllten Lebens.

Toleranz, vorher oft als Nachgiebigkeit belächelt, wurde zum Maßstab für friedvolles Miteinander.

Nächstenliebe, zunächst nur für den engen Kreis von Nachbarschaft und Familie vorgesehen, wurde ausgeweitet auf den „fernen“ Nächsten, ja auf die ganze Menschheit.

Aus dem christlichen Bereich kommen auch immer wieder wichtige Impulse, wenn es um aktuelle Themen geht wie Klima-, Natur- und Tierschutz oder Menschenrechtsfragen.

Damit loben wir uns nicht selbst. Sondern wir loben den, der uns eine neue, bessere und friedlichere Welt verheißen hat. Den, der uns in diese neue Welt führen möchte und uns gerufen hat, an dieser neuen Welt mitzuarbeiten.

Ich vertraue fest darauf, dass Gott dieses Vorhaben zu einem guten Ende bringt und uns die Kraft gibt, uns mit Hand, Herz und Seele dafür einzusetzen. Amen.

Lied nach der Predigt

EG 630,1-3: Wo ein Mensch Vertrauen gibt

Fürbittengebet

Einander achten. Einander helfen.
Das ist es, was du, Gott, von uns erwartest.

Den Mitmenschen annehmen, so, wie er ist. Mit allen seinen Stärken und allen seinen Fehlern.

Wir bitten dich, Gott, bewahre uns vor Überheblichkeit, vor Besserwisserei, vor Rechthaberei.

Gib, dass wir ehrlich sind uns selbst gegenüber.
Dass wir zu unseren Fehlern stehen und sie nicht zu vertuschen suchen.
Dass wir das, was wir falsch gemacht haben, nicht anderen anlasten.
Dass wir um Entschuldigung bitten und anderen ihre Schuld vergeben.

Wir bitten dich, Gott, hilf uns, miteinander umzugehen wie Brüder mit Schwestern und Schwestern mit Brüdern, wie Freunde mit Freunden. Wie Menschen miteinander umgehen, die wissen, dass sie aufeinander angewiesen sind und füreinander da sein sollen.

Du hast uns zu einem friedlichen und hilfsbereiten Miteinander bestimmt – in unserer Gemeinde, aber auch in unserer Gesellschaft und weltweit.

Dass uns das immer wieder und immer mehr gelingt, darum bitten wir dich. Amen.
 

Vaterunser

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns
heute und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Schlusslied

EG 171,1+2: Bewahre uns, Gott

11 Lied Bewahre uns Gott.mp3
MP3-Audiodatei [2.1 MB]

Bitte um den Segen

Der Herr segne uns und behüte uns.

Der Herr lasse leuchten sein Angesicht
über uns und sei uns gnädig.

Der Herr erhebe sein Angesicht über uns
und gebe uns Frieden +. Amen.

Musikalischer Ausklang

Johann Sebastian Bach, Von Gott will ich nicht lassen, BWV 748 für Orgel
Frauenkirchenorganist Samuel Kummer an der Kern-Orgel der Frauenkirche Dresden

 

© Dorothea Zager, Worms
Veröffentlichung nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Verfasserin

 

Ich danke meinem Ehemann,
Prof. Dr. Werner Zager,
für das Einspielen der Choralbegleitung,
und Kantor Stefan Kauffmann
für die Beratung bei der Auswahl
der freien Musikstücke.


Bildnachweise:
Der reiche Mann und der arme Lazarus aus:
Das Evangeliar von Echternach (
lat. Codex aureus Epternacensis), 1030–1050 – gemeinfrei*

Frühe römische Christen, Steinrelief – istock – nicht gemeinfrei*

Herzpuzzle – 123rf – nicht gemeinfrei*
* Die Drucklizenzen wurden nur für dieses Medium erworben.

Grafik Friedrichskirche – Hans Bössler+ / Dorothea Zager

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