Evangelische Friedrichsgemeinde
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Erntedankfest am 10. Oktober 2021

Gottesdienst zum Erntedankfest
10. Oktober 2021, 10 Uhr
Friedrichskirche Worms

Musik zum Eingang

Georg Friedrich Händel,
Solomon: Act III - No.42 Symphony, Arrival of the Queen of Sheba,
Akademie für Alte Musik Berlin unter Daniel Reuss

Wort zur Einstimmung

Nun preiset alle Gottes Barmherzigkeit!

Lob ihn mit Schalle, werteste Christenheit!

Er lässt dich freundlich zu sich laden;

freue dich, Israel, seiner Gnaden.

Er gibet Speise reichlich und überall,

nach Vaters Weise sättigt er allzumal;

er schaffet frühn und späten Regen,

füllet uns alle mit seinem Segen.

Eingangslied

EGplus 144,1+2: Dich rühmt der Morgen

Dich rühmt der Morgen.mp3
MP3-Audiodatei [4.2 MB]

Dich rühmt der Morgen; leise, verborgen
singt die Schöpfung dir, Gott, ihr Lied.
Es will erklingen in allen Dingen
und in allem, was heut geschieht.
Du füllst mit Freude der Erde Weite,
gehst zum Geleite an unsrer Seite,
bist wie der Tau um uns, wie Luft und Wind.
Sonnen erfüllen dir deinen Willen;
sie gehn und preisen mit ihren Kreisen
der Weisheit Überfluss, aus dem sie sind.

Du hast das Leben allen gegeben;
gib uns heute dein gutes Wort!
So geht dein Segen auf unsern Wegen,
bis die Sonne sinkt, mit uns fort.
Du bist der Anfang, dem wir vertrauen;
du bist das Ende, auf das wir schauen;
was immer kommen mag, du bist uns nah.
Wir aber gehen von dir gesehen,
in dir geborgen durch Nacht und Morgen
und singen ewig dir. Halleluja!

Komponist: Giacomo Gastoldi (1556–1622)
Text Jörg Zink, 1982

Eingangsvotum

Im Namen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Amen.

Eingangspsalm

Wenn Sie diesen Gottesdienst zu zweit feiern, können Sie sich beim Psalm und beim Sündenbekenntnis abwechseln.

Alle:
Ich will dem HERRN singen und meinen Gott loben, solange ich bin.

Frauen:
Gott, du bist groß; schön bist du wie die

Sonne und wie der blaue Himmel.

Himmel und Erde gehören dir.

Wie ein Zeltdach hast du den Himmel ausgespannt;
Darunter liegt unsere Erde.

Die Winde, die Luft sind deine Boten
und das Feuer ist dein Gehilfe.

Alle:
Ich will dem HERRN singen und meinen Gott loben, solange ich bin.

Männer:
Wasser lässt du in den Tälern hervorquellen,
dass sie zwischen den Tälern dahin fließen,
dass alle Tiere des Feldes trinken

und das Wild seinen Durst löscht.

Alle:
Ich will dem HERRN singen und meinen Gott loben, solange ich bin.

Frauen:
Deinen Regen schickst du auf die Berge

herab; so machst du die Erde fruchtbar.

Du lässt Gras wachsen für die Tiere und Saat,

die dem Menschen nützt.

Brot bringst du aus der Erde hervor

und Wein, der des Menschen Herz erfreut.

Alle:
Ich will dem HERRN singen und meinen Gott loben, solange ich bin.

Gabenlied

EG 508,1+2: Wir pflügen, und wir streuen

1. Wir pflügen, und wir streuen
den Samen auf das Land,
doch Wachstum und Gedeihen
steht in des Himmels Hand:
der tut mit leisem Wehen
sich mild und heimlich auf
und träuft, wenn heim wir gehen,
Wuchs und Gedeihen drauf.


Kehrvers
Alle gute Gabe kommt her von Gott dem Herrn, drum dankt ihm, dankt, drum dankt ihm, dankt und hofft auf ihn!

2. Er sendet Tau und Regen
und Sonn- und Mondenschein,
er wickelt seinen Segen
gar zart und künstlich ein
und bringt ihn dann behende
in unser Feld und Brot:
es geht durch unsre Hände,
kommt aber her von Gott.

 

Kehrvers
Alle gute Gabe kommt her von Gott dem Herrn, drum dankt ihm, dankt, drum dankt ihm, dankt und hofft auf ihn!

Dankgebet und Sündenbekenntnis

Wir wollen miteinander still werden, Gott danken – und dabei zugleich darüber nachdenken, wo wir schuldig geworden sind an dem, was Gott uns anvertraut hat:

Männer:
Gott, wir danken dir, dass du es so gut mit uns meinst.

Gutes Essen, elegante Kleidung und ein schönes Zuhause, in dem wir uns wohl fühlen können. Alles das hast du uns geschenkt. Wir danken Dir dafür.

Aber es gibt so viele, die das nicht haben.

Menschen, die hungern. Menschen, die kaum etwas am Leib tragen. Menschen, die kein Zuhause haben, so wie die Menschen in Mittelafrika, denen die schreckliche Flut alles genommen hat, was sie geschaffen haben: Häuser, Schulen, Krankenstationen.

Wir bekennen Dir Gott, dass wir diese Menschen in all unserem Glück oft vergessen.

Frauen:
Gott, wir danken dir, dass du es so gut mit uns meinst.

Eine umfassende Ausbildung, Erfolg und Ansehen, ein sicherer Arbeitsplatz und ein festes Einkommen. Alles das hast du uns geschenkt. Wir danken Dir dafür.

Aber es gibt so viele, die das nicht haben!

Menschen, die nie eine Schule besuchen dürfen. Menschen, die arbeiten können und wollen, denen man aber keinen Arbeitsplatz geben kann. Menschen, die krank oder alt geworden sind, und das Gefühl haben, dass man sie nicht mehr braucht.
Wir bekennen Dir Gott, dass wir diese Menschen in all unserem Glück oft vergessen.

Männer:
Gott, wir danken dir, dass du es so gut mit uns meinst.
Geborgenheit in der Familie, zuverlässige Freunde und Freundinnen und ein Leben in einer Gemeinschaft, in der einer für den anderen da ist. Alles das hast du uns geschenkt. Wir danken Dir dafür.

Aber es gibt so viele, die das nicht haben.

Menschen, die einsam sind und keine Freunde haben. Kinder, die nie die Geborgenheit einer Familie erleben dürfen sondern sich völlig auf sich allein gestellt in den Großstädten Lateinamerikas durchschlagen müssen.

Alte Menschen, die in unseren Seniorenheimen wohnen, und die niemand besucht.

Jugendliche, die in der Innenstadt herumlungern, schon früh morgens die Bierflasche in der Hand, weil keine Eltern da sind und keine Freunde, die ihnen sagen, wie sie ihr Leben mit Sinn erfüllen können.

Wir bekennen Dir Gott, dass wir diese Menschen in all unserem Glück oft vergessen.

Wir rufen zu dir: Herr, erbarme Dich!

Alle: Herr, erbarme Dich!

Gnadenzusage

Wer seine Schuld aufrichtig bereut und mit Gott ins Reine kommen will, dem spricht Gott zu:

Ich will euch retten von allen euren Abwegen, auf denen ihr so vieles falsch gemacht habt. Ich will euch reinigen und ihr sollt mein Volk sein und ich will euer Gott sein.

Und ihr werdet nach meinem Willen leben und meine Gebote halten und danach tun.

                                                  (nach Hes 37,23b.24b)

Kollektengebet

Barmherziger Gott, wir leben nicht vom Brot allein, sondern von jedem Wort, das du zu uns sprichst. Darum bitten wir dich: Sprich du auch heute zu uns.

Wir bitten dich, gerade weil wir satt und gut versorgt sind: Wecke in uns einen neuen Hunger nach dir, nach deinem Wort, nach Wegweisung und Lebenssinn. Das bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn, der mit dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Schriftlesung

Wir lesen die Schriftlesung zum heutigen Erntedankfest aus dem 2. Korintherbrief. Sie ist überschrieben mit: „Von Säen des Herzens“ und ist zugleich unser heutiger Predigttext:

Ich meine aber dies: Wer da kärglich sät, der wird auch kärglich ernten; und wer da sät im Segen, der wird auch ernten im Segen.

Ein jeder, wie er’s sich im Herzen vorgenommen hat, nicht mit Unwillen oder aus Zwang; denn einen fröhlichen Geber hat Gott lieb.

Gott aber kann machen, dass alle Gnade unter euch reichlich sei, damit ihr in allen Dingen allezeit volle Genüge habt und noch reich seid zu jedem guten Werk; wie geschrieben steht (Ps 112,9): »Er hat ausgestreut und den Armen gegeben; seine Gerechtigkeit bleibt in Ewigkeit.«

Der aber Samen gibt dem Sämann und Brot zur Speise, der wird auch euch Samen geben und ihn mehren und wachsen lassen die Früchte eurer Gerechtigkeit.

So werdet ihr reich sein in allen Dingen, zu geben in aller Lauterkeit, die durch uns wirkt Danksagung an Gott.

Denn der Dienst dieser Sammlung füllt nicht allein aus, woran es den Heiligen mangelt, sondern wirkt auch überschwänglich darin, dass viele Gott danken.

Um dieses treuen Dienstes willen preisen sie Gott für euren Gehorsam im Bekenntnis zum Evangelium Christi und für die Lauterkeit eurer Gemeinschaft mit ihnen und allen.

Und in ihrem Gebet für euch sehnen sie sich nach euch wegen der überschwänglichen Gnade Gottes bei euch.

Gott aber sei Dank für seine unaussprechliche Gabe!

Selig sind, die Gottes Wort hören und bewahren. Halleluja!

Glaubensbekenntnis

Ich glaube an Gott den Vater,

den Allmächtigen,

den Schöpfer des Himmels und der Erde

und an Jesus Christus,

seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,

empfangen durch den Heiligen Geist,

geboren von der Jungfrau Maria,

gelitten unter Pontius Pilatus,

gekreuzigt, gestorben und begraben,

hinabgestiegen in das Reich des Todes,

am dritten Tage auferstanden von den Toten,

aufgefahren in den Himmel,

er sitzt zur Rechten Gottes,

des allmächtigen Vaters,

von dort wird er kommen,

zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,

die heilige, christliche Kirche,

Gemeinschaft der Heiligen,

Vergebung der Sünden,

Auferstehung der Toten,

und das ewige Leben. Amen.

Wochenlied

EG 505,1+4: Die Ernt’ ist nun zu Ende

Die Ernt ist nun zu Ende.mp3
MP3-Audiodatei [6.5 MB]

1. Die Ernt ist nun zu Ende,

der Segen eingebracht,

woraus Gott alle Stände

satt, reich und fröhlich macht.

Der treue Gott lebt noch,

man kann es deutlich merken

an so viel Liebeswerken,

drum preisen wir ihn hoch.

4. O allerliebster Vater,

du hast viel Dank verdient;

du mildester Berater

machst, daß uns Segen grünt.

Wohlan, dich loben wir

für abgewandten Schaden,

für viel und große Gnaden;

Herr Gott, wir danken dir.

Predigt

über 2. Korinther 9,6–15

Gnade sei mit Euch und Friede von Gott, unserem Vater und unserem Herrn und Heiland Jesus Christus. Amen.

Liebe Gemeinde am Erntedankfest,

Paulus konnte großartige Briefe schreiben. Mit geschliffener Sprache, treffenden Worten und gut verständlichen, bunten Bildern.

Auch heute lesen wir wieder von einem solchen bunten, gut verständlichen Bild: Wer beim Säen knausert, braucht sich nicht zu wundern, wenn die Ernte mager ausfällt.

Wer aber beim Säen mit vollen Händen gibt, der wird auch reich ernten.

Angesichts unseres bunten, reich geschmückten Erntedankaltars überzeugt uns dieses Bild sofort: Wer reich sät, wird reich ernten. Danke Gott, für diese Fülle an Obst, Gemüse, Brot und Blumen!

Aber aufgemerkt: Paulus spricht in einem Bild. Und er will mit diesem Bild etwas tieferes ausdrücken. Etwas, was unser Innerstes betrifft und berührt.

Mein persönliches Glück ist untrennbar mit meiner Verantwortung für die Gemeinschaft verbunden. Der Reichtum, mit dem Gott mich beschenkt, muss mich immer auch zum Nächsten, zum Fernsten hindrängen. Reichtum verpflichtet. Wenn Du so viel geschenkt bekommst, dann hilf und gib denen ab, die es brauchen.

Im Grunde genommen, ist dieser Teil aus dem 2. Korintherbrief ein Bettelbrief. Paulus bittet die Gemeinde um eine großzügige Spendensammlung für die völlig verarmte christliche Gemeinde in Mazedonien. Und mit diesem Bild vom Säen und Ernten macht er das auch ganz geschickt: Wenn Ihr Euren Segen für die Mazedonische Gemeinde nur mager sät, dann bekommt Ihr von Gott auch nur mageren Segen zurück. Wenn Ihr aber viel gebt, dann wird Euch Gott mit reichem Segen belohnen.

Da könnte ich jetzt sagen: Hört auf Paulus, liebe Friedrichsgemeinde! Spendet nachher ordentlich für Brot für die Welt, damit Euch Gott weiterhin mit seinem Segen reich beschenkt.

Und damit wäre die Predigt fertig. Ist sie aber nicht!

Paulus möchte uns noch weiter führen – tiefer führen. Das sieht man erst auf den zweiten Blick.

Es geht ihm hier um eine Herzensangelegenheit. Wir sind überreich beschenkt, darum geben wir gerne davon weiter. Dabei geht es aber nicht nur um materiellen Reichtum und eine gute Ernte, sondern um den Überfluss der Liebe Gottes. Die Zuwendung, die Fürsorge, die Gott uns nicht nur beim Essen und Trinken, beim Anziehen und Wohnen spüren lässt.: „Dank sei Gott für seine unaussprechliche Gabe!“, schreibt Paulus.

Wenn ich mich frage, was mein Leben reich macht, wo ich die Spuren der Gnade Gottes in meinem Leben staunend entdecke, fällt mir noch viel mehr ein als das, was hier heute auf unserem Altar zu sehen ist.

„Was macht mein Leben reich?“

Im Grunde ist das eine Schule der Achtsamkeit und eine Anleitung zu einem dankbaren Leben. Was macht mein Leben reich? Wofür habe ich zu danken?

Da findet der Käsekuchen der Nachbarin, den die Nachbarin heimlich vor die Haustür gestellt hat, genauso seinen Platz wie das Singen der Amsel am Morgen.

Gedichtzeilen gehören dazu, oder ein Lied, das uns berührt hat. Der Besuch einer Kirche, der mir eine tiefe Erfahrung von Hilfe und Geborgenheit geschenkt hat. Das Brot in unserer Hand, das – aufmerksam betrachtet – über eine lange Lieferkette am Ende auf den verweist, von dem alles herkommt, was lebt.

„Es geht durch unsre Hände, kommt aber her von Gott“, hat Matthias Claudius gedichtet. Vorhin haben wir es gemeinsam gesungen.

Und ich lade Sie ein, sich selbst hier und jetzt einmal diese Frage zu stellen: Was macht mein Leben reich? Wofür habe ich Gott zu danken?

- Stille -

Ich bin mir sicher, jedem und jeder ist eben etwas eingefallen. Und wir alle haben jetzt all diese schönen Dinge, die wir geschenkt bekommen haben und für die wir dankbar sind, sozusagen virtuell auf unseren Erntedankaltar gelegt. „Dank sei Gott für seine unaussprechliche Gabe!“

Und nun lade ioch Sie noch ein zweites Mal ein und stelle Ihnen eine Leitfrage, auch für alle ohne einen eigenen Garten: Wo habe ich in diesem Jahr bewusst etwas gesät? Wo Wachstum erlebt? Wo habe ich mich gekümmert, gegossen, gedüngt, und gejätet? Was ist gewachsen?

Wie würde ich meinen persönlichen Erntedank-Altar schmücken? Was müsste aus meiner Sicht unbedingt dabei sein?

- Stille -

Paulus hat es damals den Korinthern nahegelegt, an Erntedank 2021 klingen seine Worte nicht weniger aktuell:

Wer sät im Segen, der wird auch ernten im Segen. Ein jeder, wie er und sie es sich im Herzen vorgenommen hat. Es ist wohl wirklich eine Herzensangelegenheit, wenn wir geben: Mein Herz schlägt für den andern, es bleibt lebendig.

Viele Forschungen zur Dankbarkeit kommen zu dem Schluss, dass Dankbarkeit von allen persönlichen Eigenschaften am engsten mit seelischer Gesundheit verbunden ist. Auch deshalb ist Erntedank im wörtlichen wie im übertragenen Sinne wichtig und gesund für uns:

Als dankbare Menschen sind wir zufriedener mit unserem Leben und mit unseren Beziehungen, können wir besser mit Stress umgehen und erleiden weniger Depressionen, besonders in Umbruchphasen und unsicheren Zeiten.

Dankbare Menschen haben ein besseres Selbstwertgefühl und erleben einen tieferen Lebenssinn.

Vermutlich ahnte Paulus das, als er vom „fröhlichen Geber“ sprach. Was uns reich macht, reicher und fröhlicher macht, hat dann viel damit zu tun, was wir geben. Wofür wir uns hingeben. Dass wir im tiefsten Grund von der Wertschätzung Gottes leben und davon etwas weitergeben, dazu lädt auch dieses Erntedankfest uns ein. Amen.

Und der Friede Gottes, welcher höher ist als alle Vernunft, bewahre Eure Herzen und Sinne in Christus Jesus, unserem Herrn. Amen.

Lied nach der Predigt

EGplus 93: Anker in der Zeit

Anker in der Zeit.mp3
MP3-Audiodatei [13.9 MB]

Es gibt bedingungslose Liebe
Die alles trägt und nie vergeht
Und unerschütterliche Hoffnung
Die jeden Test der Zeit besteht

Es gibt ein Licht, das uns den Weg weist
Auch wenn wir jetzt nicht alles sehen
Es gibt Gewissheit unseres Glaubens
Auch wenn wir manches nicht verstehen

Es gibt Versöhnung selbst für Feinde
Und echten Frieden nach dem Streit
Vergebung für die schlimmsten Sünden
Ein neuer Anfang jederzeit

Es gibt ein ewiges Reich des Friedens
In unsrer Mitte lebt es schon
Ein Stück vom Himmel hier auf Erden
In Jesus Christus, Gottes Sohn

Er ist das Zentrum der Geschichte
Er ist der Anker in der Zeit
Er ist der Ursprung allen Lebens
Und unser Ziel in Ewigkeit
Und unser Ziel in Ewigkeit

Es gibt die wunderbare Heilung
Die letzte Rettung in der Not
Und es gibt Trost von Schmerz und Leiden
Ewiges Leben nach dem Tod

Es gibt Gerechtigkeit für alle
Für unsre Treue ewigen Lohn
Es gibt ein Hochzeitsmahl für immer
Mit Jesus Christus, Gottes Sohn

Er ist das Zentrum der Geschichte
Er ist der Anker in der Zeit
Er ist der Ursprung allen Lebens
Und unser Ziel in Ewigkeit

Er ist das Zentrum der Geschichte
Er ist der Anker in der Zeit
Er ist der Ursprung allen Lebens
Und unser Ziel in Ewigkeit
Unser Ziel in Ewigkeit

Es gibt Gerechtigkeit für alle
Für unsre Treue ewigen Lohn
Es gibt ein Hochzeitsmahl für immer
Mit Jesus Christus, Gottes Sohn

Er ist das Zentrum der Geschichte
Er ist der Anker in der Zeit
Er ist der Ursprung allen Lebens
Und unser Ziel in Ewigkeit
Und unser Ziel in Ewigkeit

Quelle: Musicmatch

Songwriter: Albert Frey

Fürbittengebet

Herr Gott, Schöpfer Himmels und der Erde, wir danken dir, dass du diese Welt vom Anfang bis zum Ende in deinen Händen hältst.

Lass nicht zu, dass wir deine Schöpfung missbrauchen und das Werk deiner Hände zerstören.

Für die Luft bitten wir und die Schutzschicht um unsere Erde. Schütze sie und hilf uns sie zu schützen; denn in ihnen atmen wir.

Für das Meer bitten wir und die Flüsse: Schütze sie und hilf uns sie zu schützen; denn sie geben uns und allen Geschöpfen der Erde Wasser zum Leben.

Für die Pflanzen bitten wir dich, für Wiese und Wald: Schütze sie und hilf uns sie zu schützen; denn sie geben Nahrung für Menschen und Tiere.

Für die Tiere bitten wir dich, für zahme und für wilde: Schütze sie und hilf uns sie zu schützen; denn sie sind unsere Geschwister.

Bewahre uns Menschen vor unserem Übermut und unserem Wachstumswahn. Lass uns nicht Raubbau treiben in deinem Paradies.

Schenke uns Ehrfurcht vor dem Leben und Furcht vor dir, dem Herrn des Lebens. Gib uns Verantwortung für kommendes Leben.

Und in der Stille vertrauen wir dir an, was einen jeden von uns persönlich bewegt.

Gebetsstille

Herr Gott, wir trauen auf dich, denn Du hast uns versprochen: Wenn wir dich bitten, wirst du uns hören. Amen.

Vaterunser

Vater unser im Himmel,

geheiligt werde dein Name.

Dein Reich komme. Dein Wille geschehe,

wie im Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute

und vergib uns unsere Schuld,

wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich und die Kraft

und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

 

Schlusslied

EG 312,1-3: Nun danket alle Gott

Nun danket alle Gott.mp3
MP3-Audiodatei [6.7 MB]

1. Nun danket alle Gott mit Herzen, Mund und Händen, der große Dinge tut an uns und allen Enden, der uns von Mutterleib und Kindesbeinen an unzählig viel zugut bis hierher hat getan.

2. Der ewigreiche Gott woll uns bei unserm Leben ein immer fröhlich Herz und edlen Frieden geben und uns in seiner Gnad erhalten fort und fort und uns aus aller Not erlösen hier und dort.

3. Lob, Ehr und Preis sei Gott dem Vater und dem Sohne und Gott dem Heilgen Geist im höchsten Himmelsthrone, ihm, dem dreiein'gen Gott, wie es im Anfang war und ist und bleiben wird so jetzt und immerdar.

Segen

Der Herr segne Euch und behüte Euch.

Der Herr lasse leuchten sein Angesicht über Euch und sei Euch gnädig.

Der Herr erhebe sein Angesicht über Euch und gebe Euch Frieden.

Amen.

Orgelnachspiel

Bläserimprovisation über  "Nun danket alle Harmonic Brass München

Wenn Sie die Arbeit in unserer Gemeinde mit einer Spende unterstützen möchten, können Sie das gerne tun:

IBAN: DE64 5535 0010 0000 0148 87
BIC: MALADE51WOR
Sparkasse Worms-Alzey-Ried

Wir freuen uns über jede Gabe.
Ab 50 € stellen wir gerne auch eine Spendebescheinigung aus.

 

Unseren nächsten Online/Präsenzgottesdienst feiern wir am Sonntag, 24. Oktober 2021 um 10 Uhr: die diesjährige Jubelkonfirmation.

 

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