Friedrichsgemeinde Worms
Friedrichsgemeinde   Worms

Estomihi, Fastnachtssonntag, 14. Februar 2021

Diesen Gottesdienst können Sie auch als Videogottesdienst hier feiern.

Musikalische Einstimmung


Georg Friedrich Händel, Einzug der Königin von Saba

BCC Prom 2009 unter Leitung von Harry Christophers

Eingangslied

EG 369 Wer nur den lieben Gott lässt walten, Strophen 1 und 2

 

1. Wer nur den lieben Gott lässt walten

und hoffet auf ihn allezeit,

den wird er wunderbar erhalten

in aller Not und Traurigkeit.

Wer Gott, dem Allerhöchsten, traut,

der hat auf keinen Sand gebaut.

 

2. Was helfen uns die schweren Sorgen,

was hilft uns unser Weh und Ach?

Was hilft es, dass wir alle Morgen

beseufzen unser Ungemach?

Wir machen unser Kreuz und Leid

nur größer durch die Traurigkeit.

 

Text und Melodie: Georg Neumark (1641) 1657

Eingangsvotum

Im Namen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
 

Eingangspsalm

Wenn Sie diesen Gottesdienst zu zweit feiern, können Sie diesen Psalm im Wechsel beten.

 

Ich freue mich im Herrn,
und meine Seele ist fröhlich in meinem Gott;

 

denn er hat mir die Kleider des Heils angezogen
und mich mit dem Mantel der Gerechtigkeit gekleidet,

 

wie einen Bräutigam
mit priesterlichem Kopfschmuck geziert

 

und wie eine Braut,
die in ihrem Geschmeide prangt.

 

Denn gleichwie Gewächs aus der Erde wächst
und Same im Garten aufgeht,

so lässt Gott der Herr Gerechtigkeit aufgehen
und Ruhm vor allen Völkern.

 

So spricht der Herr:
„Du sollst mit einem neuen Namen genannt werden,
welchen des Herrn Mund nennen wird.

 

Und du wirst sein eine schöne Krone in der Hand des Herrn
und ein königlicher Reif in der Hand deines Gottes.

 

Man soll dich nicht mehr nennen »Verlassene«
und dein Land nicht mehr »Einsame«,

 

wie sich ein Bräutigam freut über die Braut,
so wird sich dein Gott über dich freuen.

 

Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, wie es war im Anfang jetzt und immerdar und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Jesaja 61 in Auswahl


Eingangsgebet

Gott, ich bitte dich um Freude,
nicht um die große himmlische,
sondern um die kleine irdische Freude,
die mein Herz beschwingt,
mich froh und heiter macht,
mich lachen und singen lässt.
Gib mir menschliche Freude!

Um eine Freude bitte ich dich, Gott,
die mir ein Lächeln schenkt für mich selbst,
wenn ich mich so bitter-ernst nehme,
ein gutes Lächeln für die Anderen,
die mir gut und die mir böse sind,
die mir „vorgesetzt“ und die mir „unterstellt“ sind.
Gib mir eine Freude,
die Ärger und Zorn besiegt!

Um eine Freude bitte ich dich, Gott,
die um sich greift
und die Schwermut durchdringt,
den Stumpfsinn verjagt,
die Traurigkeit erhellt,
die Starrheit löst.
Gib mir befreiende Freude!

Gott, als Jesus Mensch wurde,
hast du allen Menschen
große Freude zugesagt.
Lass mich froh sein darüber;
dass ich als Mensch vor dir leben darf,
dass ich anderen Menschen
zur Seite stehen kann,
dass du Mensch unter Menschen
geworden bist. Amen.

Autor unbekannt;
Werkmappe Jugend-Gottesdienste, Innsbruck.


Lied vor der Predigt

EG 369 Wer nur den lieben Gott lässt walten, Strophen 3 und 7


3. Man halte nur ein wenig stille

und sei doch in sich selbst vergnügt,

wie unsers Gottes Gnadenwille,

wie sein Allwissenheit es fügt;

Gott, der uns sich hat auserwählt,

der weiß auch sehr wohl, was uns fehlt.


7. Sing, bet und geh auf Gottes Wegen,

verricht das Deine nur getreu

und trau des Himmels reichem Segen,

so wird er bei dir werden neu.

Denn welcher seine Zuversicht

auf Gott setzt, den verlässt er nicht.


Text und Melodie: Georg Neumark (1641) 1657

Fassenachtspreddischt in Coronazeide'

 

Fer die, die net vunn Worms sinn: Hier gibt’s die Preddischt aach in Hochdeitsch.

 

Willkommen zum Gottesdienst onlein!
Des soll en eschti Fassenacht sein?

 

Ich dät jo so gern uff de Kanzel stehe,
unn Euch moi Fastnachtspreddischt ve’zähle!

 

Des hat uns doch immer so’n Spaß gemacht!
Awwer naa! Die Fassenacht ist abgesacht.

 

Kaan Umzuch werd dorsch Määnz jetzt ziehe,
kaa Bombos und kaa Sträußjer fliehe!

 

Kaan Mensch, der dumme Witzjer macht,
der schunkelt und singt und fröhlisch lacht.

 

Kaan Schlips werd diesjohr abgeschnidde,
es gibt aach kaan Küsschje – do konnsch noch so bidde!

 

Wie soll des aach gehe mit so viel Distanze?
Mit zwoo Meter Abstand probier mol zu danze!

 

Am unnere Rhoi isses ach net viel besser,
Köln-Düsseldorfer Karneval – des kannsche ve‘gesse!

 

Ja selbscht in Rio is kaan Caramba,
do danzt diesjohr kaan aaner Samba.

 

Nix is erlaabt! Alles verboode!
Abstand und Maske sinn jetzt geboode.

 

Tja, Corona hat die Fassenacht
schunn iwwerall kaputt gemacht.

 

Soll isch mei Schorle dehaam jetzt genieße
und en paar Fastnachtstränscher vergieße?

 

Nee! Mer lasse uns des net verbiede.
Mer bleiwen fröhlisch – ganz entschiede!

 

Net alles ist jetzt abgesacht,
net alles hat Corona kaputt gemacht!

 

Zwar ist kaa Sitzung, kaan Umzug net,
awwer mer feiern jetzt im Internet!

 

Drum hört mei Preddischt im vollen Glanze(l)
onlein – wenn schunn net von de Kanzel.

 

60 Tausend Tote sind zu beklage
Do derf mer es kaa bissje wage,

 

aach nur de kläänschte Witz zu mache.
Des Leid, die Träne sinn net zum Lache!

 

Isch will Eisch aach net zum Lache bringe,
Hoffnung will isch Eisch mache – vor alle Dinge!

 

„Corona“ des haaßt nämlisch Krönsche‘, Ihr Leit‘!
Horscht zu, was des noch alles bedeit‘!

 

Habben Ehr dann schon gewisst,
dass „Corona“ auch en Fahrrad ist?

Unn was denken Ihr, wenn Ehr so’n Fahrrad seht?
Genau: Raus in die Natur, dass sich des Rädsche aach dreht!

 

Wo issen Doin Drahesel? Steht bloß im Keller rum?
Dann raus mit ’em – und fahr mal um die Ecken rum!

 

Vielleischt auch glei‘ e bissche weiter,
ins Wäldsche vielleicht, oder noch gescheiter:

 

noch Pedderschem oder ann de schöne Rhoi,

da werd’s doim Gemiet glei‘ besser soi!

 

De blaue Himmel, die frische Luft,
vielleischt auch e bissje Frühlingsduft:

 

da werd doi Herzje glei‘ heiter und froh,
und dem Körper tut’s gut – des sowieso!

 

„Corona“ is aach e Erdbeersort‘,
schää saftisch, schee süß und herrlisch rot!

Glei laaft ei’m des Wasser im Mund zusamme‘:
Erdbeern mit Eis und Sahne zusamme‘.

 

Da könnt isch misch total vergesse‘.
Im Summer Erdbeern und Sparschel esse ...

 

Drum freut Eisch jetzt im Winter schon druff:
Bald machen die Sparschelheisjer widder uff!

 

De Sparschel und die Erdbeern, die wachse,
auch wenn mer noch im Lockdown sitze!

 

Drum träum von de Erdbeern, vom Sparschel, vum Summer,
und schon isses besser mit Doinem Kummer!

 

Was jetzt kummt, is net ganz jugendfrei,
awwer es gehöhrt jo aach dabei:

 

Fer’s Saufe mach isch jo kaa Reklame;
aber es gibt en Bier mit „Corona“ im Name.

Unn eins von dene Fläschjer zu pflücke,
des kann en Mensch so rescht beglücke.

 

Wenn mer auch sunnscht uuf vieles verzischte:
des Coronabier, des könne mehr locker vernischte.

 

Und – falls De des auch noch net waaßst:
Es gibt sogar e Zigarr‘, die Corona haaßt!

Die wissen schon, die Mexikaner,
was gut is‘ – ganz wie die Cubaner!

 

Jetzt awwer Schluss mit leiblische Genüsse,
mer werrn jetzt mol geistlisch werde‘ müsse!

 

Wann Ehr des nächschte Mol „Corona“ hehrt,
es gibt aach e Heilische, die so werd verehrt!

Im zwotte Jahrhunnert is des gewese,
da war die Corona erscht 16 gewese.

 

Den Göttern zu huldische, wollt mer se zwinge‘,
awwer da finge se aa, zu bete‘ und zu singe‘,

 

un hot zu de Peinischer standhaft gesacht:
„Moin Christus abschwörn, des werd net gemacht!

 

Moin Christus ist moine Krone allons,
nor den bet isch an, ansunnschten kaans!“

 

Da habbe die Peinischer des Mädsche geschlaache,
unn umgebracht – wie, des Du isch Eisch erspare!
1

 

Seitdem ist „Corona“, des tapfere Kind,
Schutzpatronin fer all die, die in Nöde‘ sind.

 

Sie schützt all die mit ihrer Kraft und Huld,
die Dorschhaltekraft braache‘ und viel Geduld.

 

Sie soll aach gesche Seusche‘ schütze‘,
– ach, dät se uns doch auch jetzt unnerstütze!

 

Jetzt sinn mer jo brav Evangelische,
unn ham’s net so mit dene Heilische.

 

Awwer wenn die Katholikke sisch mit uns verbünde,
unn im Dom fer uns all‘ mol e Kerzje entzünde,

 

dann wär des doch e großartisch Sach‘,
wenn die Corona dem Corona den Garaus macht.

 

Jetzt awwer werd’s hier musikalisch,
gebben acht, des is phänomenalisch!

 

Habben Ehr des schon gewisst,
dass Corona en eschtes Note‘zeische ist?

 

Mit diesem Krönsche werrn Stelle markiert,
an denen im Musikstück grad gar nix passiert!

 

Alle Musikante‘ und auch alle Sänger,
müsse‘ waarde – mal korz, mal en bissje länger.

 

Allons de Dirischent, der gibt’s dann an,
wann‘s wieder weidergehe‘ kann.

 

Des Ding haaßt Corona oder Fermate2,
unn gibt’s in Sonate und jeder Kantate.

 

Alle mol stillhalte ... bis es weitergeht,
dann, wann de Chef mit soim Taktstock weht.

 

Merken Ehr die Parallel zu unserer Zeit?
Wie’s uns grad geht – eischentlich alle‘  Leit‘?

 

Alle müssen anhalde und geduldisch waarde,
bis unser Lewe wieder neu derf staarte‘.

 

Mer wissen doch: Maske um die Schnut gemacht,
Abstand unn Dehaam-Bleibe is jetzt aagesacht!

 

Da hilft uns kaa Meckern und aach kaa Empörung,
schunn gar net des Geschwätz vun ener Verschwörung!

 

De große Dirischent hot – uffgepasst! –
uns allen e Nochdenk-Paus‘ ve’passt!

„Seid Ehr dann noch klor, Ihr Menschekinder?
Ihr rennt’s dorsch’s Lewe wie eh Herd voll Rinder.

 

Ehr drehn Eisch um Eisch selbst im Kreise,
als geht’s um’s Geld, um Urlaub, um Reise.

 

Des schnellste Auto, de greeschte Computer,
des neiste Handy, de beschte Router.

 

Schneller und höher und weiter soll sein,
jetzt griehn Eisch doch endlich mol widder ein!

 

Guckt Eisch emal um, wie’s do aussieht do unne,
uff Eirer Erd, geht doch driwwer und drunner.

 

Die Völker bekämpfe sisch bis uff’s Messer,
unn die Relischione sinn aa net viel besser!

 

Weltweit verhungern, verdorschte die Leut,
und Eisch bekimmert des Ganze kaan Deut.

 

Es werd betroge‘, bestoche‘ und beloge‘,
und die Gute ham de Schwarze Peter gezoge‘.

 

De Sunntach is zum Juxtaach verkomme,
Ihr hawwn Eisch selbsch die Besinnung genomme!

 

Die Mensche‘ wern krank an Leib und an Seele,
weil Anstand und Herzlischkeit iwwerall fehle.“

 

Corona hat erschtmol die Handbrems‘ gezooge!
Die Hektik, de‘ Trubel sinn erschtmol verflooge.

 

Ihr Liewe, habt Ehr net aach schun gedacht: Escht!
So es bissche mehr Ruh is gar net so schlescht.

 

Jetzt kann isch in Ruh zur Besinnung komme,
mol nochdenke, mol innehalde, mo dorschatme könne!

 

So manscher hot’s Uffraame ogefange,
des wo im Eck leit, des wollt er schon lange!

 

De Keller, de Speischer und die Krempelschublad,
alles werd schää, werd ordentlisch und grad!

 

Genau des, Ihr Liewe, sollten mer auch in uns mache,
in diesen geduldisch, langen Taachen.

 

Mal uffraame im Owwerstübsche,
in de Seel und auch im Herz, dem hübsche.

 

Werft allen alten Krempel raus,
den Stress, die Wut, die Hektik – enaus!

 

Lasst auch emol paar Tränscher zu
und kommt im Herzen mol zur Ruh‘.

 

Wie schee isses doch, en Brief zu lese
oder zu schreiwe – wie lang ist des her gewese!

 

Mal uffm Klavier, uff de Flöt‘ en Versuch,
oder einfach nur mol en scheenes Buch!

 

Corona hat uns so viel genomme,
doch vieles wird auch wieder komme!

Wenn dann Corona kommt zum Ende,
dann is des vielleischt fer uns alle die Wende.

 

Mer werrn uns wieder fröhlisch umschlinge;
mer werrn wieder lache und lauthals singe.

 

Des Café, de Friseur, die Wertschaft ham offe‘
unn könne wieder uff Einnahme hoffe‘.

 

In de Friedrichskersch werd widder gesunge,
die scheene Lieder mit Herz und mit Lunge.

 

Isch derf aach uff moi Kanzel widder nuff,
da free isch misch jo jetzt schunn druff!

 

Die Hektik, den Streit und all die Bosse,
die könne mer dann vergange‘ sein losse.

 

Net glei‘ wieder losrenne wie die Bleede.
Nochdenke, Langsam mache‘ im Tun und Rede!

 

De Lockdown, des Aufatme‘ hat uns Ruh gebracht,
unser Luft, unser Wasser widder sauberer gemacht!

 

Wer aach immer die Fermate gesetzt,
zum Umdenke‘ die Zeit, die ham mer jetzt!

 

De‘ Neustart muss, soll er was bringe,
mit Umkehr und Rücksischt und Demut beginne.

 

Mer kehrn in de‘ Alltag zurück mit Bedacht
unn gebben jetzt besser uffenanner acht.

 

Uff die Pflanze, die Tiere, die Luft und das Meer,
uff die Arme, die Traurische, die Einsame noch mehr!

 

De Mensch sei Corona, die Krone der Schöpfung,
so schreibt die Biwel voller Hoffnung.

 

Der Name soll jetzt Losung sein:
Wer herrsche‘ will, muss Diener sein
3!

Des mache mer jetzt alle zusammen!
Unn statt Helau saach isch jetzt „Amen.“

 

© Dorothea Zager
Nachdruck nur mit Genehmigung
und Nennung der Verfasserin

Lied nach der Predigt

EG 396 Jesu, meine Freude

 

1. Jesu, meine Freude,
meines Herzens Weide,
Jesu, meine Zier:
ach, wie lang, ach lange

ist dem Herzen bange

und verlangt nach dir!

Gottes Lamm, mein Bräutigam,

außer dir soll mir auf Erden

nichts sonst Liebers werden.

Text: Johann Franck 1653
Melodie: Johann Crüger 1653

10 Jesu meine Freude.wma
Windows Media Music-Datei [1.2 MB]

Gebet

Bleib bei uns, Gott, in diesen schwierigen Zeiten.

 

Hilf uns, die Freude zu bewahren, auch wenn uns manchmal der Spaß vergeht.

 

Heiliger Geist, schenke uns stets gute Ideen, anderen Freude zu machen, Kinder zum Lachen zu bringen und Erwachsene wenigstens zum Schmunzeln.

 

Herr, segne in allen Nöten die, die das Lachen nicht verlernt haben.

 

Zeige uns die Schönheit Deiner Welt, das Glück gelungener Freundschaft, die Freude an allem, was wächst, blüht und gedeiht.

 

Lass uns auch angesichts unserer Vergänglichkeit dem Tod ins Angesicht lachen. Denn Du sagst: Der Tod ist nicht das Ende, sondern ein neuer Anfang.

 

Du bist das Leben. Du bist das Licht. Und wenn wir Dich dann schauen, dann dürfen wir wieder lachen – dann mit Dir. Amen.

 

Vaterunser

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.

Dein Reich komme.

Dein Wille geschehe,

wie im Himmel,

so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute

und vergib uns unsere Schuld,

wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich und die Kraft

und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

 

Segen

Der Herr segne Euch und behüte Euch.
Der Herr lasse leuchten sein Angesicht über Euch und sei Euch gnädig.
Der Herr erhebe sein Angesicht über Euch und gebe Euch Frieden.
Amen.

 

Musik zum Ausklang

Siehe, der Hüter Israels schläft und schlummert nicht,
Chor aus dem Elias von Felix Mendelssohn-Bartholdy

Unseren nächsten Onlinegottesdienst feiern wir am Sonntag, den 28. Februar: Einen Abendgottesdienst mit Liedern nach Taizé

 

Wir beschäftigen uns diesmal mit dem Gleichnis Jesu "Vom Unkraut unter dem Weizen" (Matthäus 13,24-30)

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Anmerkungen:

 

1

Angaben über das Leben der Corona sind nicht historisch fassbar, sondern lediglich in verschiedenen Legenden überliefert. Der Tradition zufolge soll die Frau mit dem Beinamen Corona zur Zeit der Christenverfolgungen das Martyrium im Alter von 16 Jahren gemeinsam mit dem ebenfalls heiliggesprochenen Soldaten Victor von Siena erlitten haben. Während dieser gemartert wurde, soll die als Braut eines seiner Kameraden vermutete Corona ihn getröstet und ermutigt haben. Als sie von dem ägyptischen Statthalter Sebastian aufgefordert wurde, den römischen Göttern zu opfern, soll sie geantwortet haben: „Ich werde Corona genannt und du möchtest mich überreden, meine Krone (corona) zu verlieren?“ Darauf wurde sie festgenommen und hingerichtet, indem man sie mit Händen und Füßen an zwei herabgebogene Palmbäume fesselte, um sie beim Losbinden der Bäume auf grausame Weise in Stücke reißen zu lassen. (Quelle: Wikipedia)

 

2

„Also wird von den Italienern dieses Zeichen genannt, welches, wenn es über gewissen Noten in allen Stimmen zugleich vorkommt, ein allgemeines Stillschweigen oder eine Pausam generalem bedeutet.“ (Johann Sebastian Bach)

 

3

Markus 10,43

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