Friedrichsgemeinde Worms
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Neujahrsgottesdienst zur neuen Jahreslosung

Diesen Gottesdienst können Sie außer als Lesegottesdienst auch als Videogottesdienst erleben.
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Orgelvorspiel

Arcangelo Corelli, Weihnachtskonzert Op. 68 (Freiburger Barockorchester)

Worte zur Einstimmung

Ich sagte zu dem Engel,

der an der Pforte des neuen Jahres stand:

Gib mir ein Licht,

damit ich sicheren Fußes der Ungewissheit entgegengehen kann.

Der Engel des neuen Jahres aber antwortete:

Geh nur hin in die Dunkelheit

und lege deine Hand in die Hand Gottes.

Das ist besser als ein Licht

und sicherer als ein bekannter Weg.

Eingangslied

EG 62,1+2+5: Jesus soll die Losung sein

1. Jesus soll die Losung sein,

da ein neues Jahr erschienen;

Jesu Name soll allein

denen heut zum Zeichen dienen,

die in seinem Bunde stehn

und auf seinen Wegen gehn.

2. Jesu Name, Jesu Wort

soll bei uns in Zion schallen,

und so oft wir an den Ort,

der nach ihm genannt ist, wallen,

mache seines Namens Ruhm

unser Herz zum Heiligtum.
 

5. Alle Sorgen, alles Leid
soll der Name uns versüßen;
so wird alle Bitterkeit
uns zur Freude werden müssen.
Jesu Nam sei Sonn und Schild,
welcher allen Kummer stillt.

Eingangsvotum

Im Namen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Eingangspsalm

(Wenn Sie diesen Gottesdienst zu zweit feiern, dann sprechen Sie diesen Psalm abwechselnd, z.B. Frau und Mann.)

dazu der Kehrvers von EG 170

Frau: Wer unter dem Schutz des Höchsten wohnt, wer im Schatten des Gewaltigen übernachtet – der sagt wie ich über den HERRN:

Mann: Meine Zuflucht ist er und meine Burg, mein Gott, ihm will ich vertrauen!”

Frau: Ja, er rettet dich vor dem Netz des Jägers, vor den Verderben bringenden Pfeilspitzen.

Mann: Er breitet seine Schwingen aus über dir. Unter seinen Flügeln findest du Schutz.

EG 170 Nie sind wir allein.mp3
MP3-Audiodatei [616.4 KB]

Wie ein Schild schützt dich seine Treue, wie eine Schutzmauer umgibt sie dich.

Du musst keine Angst mehr haben:
weder vor den Gefahren, die in der Nacht drohen – noch vor den Pfeilen, die am Tag daherfliegen.

Du brauchst dich nicht zu fürchten:
weder vor der Pest, die sich heimlich ausbreitet – noch vor den Seuchen, die offen wüten.

Ja, du sagst wie ich: „Der HERR ist meine Zuflucht!” Beim Höchsten hast du ein Versteck gefunden.

EG 170 Nie sind wir allein.mp3
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Kein Unheil wird über dich hereinbrechen
und kein Schicksalsschlag wird dein Zelt treffen.

Denn er wird seinen Engeln befehlen,
dich zu beschützen, wohin du auch gehst.

Auf ihren Händen sollen sie dich tragen, damit dein Fuß nicht an einen Stein stößt.

EG 170 Nie sind wir allein.mp3
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Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, wie es war ihm Anfang jetzt und immerdar und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Gebet

Wir wollen beten.

Lieber Vater im Himmel, ewiger Gott

An der Schwelle zum neuen Jahr blicken wir zurück und danken dir.
Wir danken dir für das vergangene Lebensjahr, für alle Glücksmomente
und für alle Freude, für alle Chancen und Möglichkeiten, die du uns darin geschenkt hast.

Wir danken dir für die Menschen, die du uns an die Seite gestellt hast,
für unsere Aufgaben, für unser Auskommen, für Schutz und Bewahrung.
Wir danken dir für alles, was wir lernen konnten, für alles, was uns bereichert hat.

Stille

Wir danken dir, dass du in jedem Moment bei uns warst,

 

dass du bei uns warst auch im Scheitern , auch in den Enttäuschungen
und in der Traurigkeit.
Herr, wir legen dir auch das hin, was schmerzhaft war,
das, was nicht gelungen ist, das was unfertig geblieben ist.

Wir legen in Deine Hände, was uns die Coronapandemie genommen hat an Begegnungen, an Gemeinschaft und an Fröhlichkeit.

Wir legen auch unsere Angst in Deine Hände. Unsere Angst vor Ansteckung, unsere Sorge um diejenigen, die daran erkrankten, und unsere Trauer um diejenigen, die der Pandemie zum Opfer gefallen sind.
Du weißt alles und du kennst auch das, was uns bekümmert und bedrückt.

Stille

Herr, wir bitten dich, dass du uns heil machst und dass du uns erneuerst.

 

Nimm von uns die Last des Alten und mach uns innerlich frei für das Neue.

Gib uns Mut, dass wir nicht verzagen,
gib uns Geduld, dass wir nicht resignieren,
gib uns Hoffnung, dass wir entschlossene Schritte tun können
gib uns Freude, dass wir von innen leuchten,
gib uns Liebe, dass wir die Herzen bewegen und das Richtige tun.
Geh du mit uns in das neue Jahr und nimm unsere Zeit in deine Hände,
heute und morgen und für immer und ewig.

Amen.

Schriftlesung

Gott beauftragt Josua  (Josua 1,1-9)

Nachdem Mose, der Knecht des Herrn, gestorben war, sprach der Herr zu Josua, dem Sohn Nuns, Moses Diener:

„Mein Knecht, Mose ist gestorben; so mach dich nun auf und zieh über den Jordan, du und dies ganze Volk, in das Land, das ich ihnen, den Israeliten, gebe.

Jede Stätte, auf die eure Fußsohlen treten werden, habe ich euch gegeben, wie ich Mose zugesagt habe.

Von der Wüste bis zum Libanon und von dem großen Strom Euphrat bis an das große Meer gegen Sonnenuntergang, das ganze Land der Hetiter, soll euer Gebiet sein.

Es soll dir niemand widerstehen dein Leben lang. Wie ich mit Mose gewesen bin, so will ich auch mit dir sein. Ich will dich nicht verlassen noch von dir weichen.

Sei getrost und unverzagt; denn du sollst diesem Volk das Land austeilen, das ich ihnen zum Erbe geben will, wie ich ihren Vätern geschworen habe.

Sei nur getrost und ganz unverzagt, dass du hältst und tust in allen Dingen nach dem Gesetz, das dir Mose, mein Knecht, geboten hat. Weiche nicht davon, weder zur Rechten noch zur Linken, auf dass du es recht ausrichten kannst, wohin du auch gehst. 8Und lass das Buch dieses Gesetzes nicht von deinem Munde kommen, sondern betrachte es Tag und Nacht, dass du hältst und tust in allen Dingen nach dem, was darin geschrieben steht. Dann wird es dir auf deinen Wegen gelingen, und du wirst es recht ausrichten.

Habe ich dir nicht geboten: Sei getrost und unverzagt? Lass dir nicht grauen und entsetze dich nicht; denn der Herr, dein Gott, ist mit dir in allem, was du tun wirst.“

Selig sind, die Gottes Wort hören und bewahren. Halleluja!

Glaubensbekenntnis

Ich glaube an Gott den Vater, den Allmächtigen,

den Schöpfer des Himmels und der Erde

und an Jesus Christus,

seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,

empfangen durch den Heiligen Geist,

geboren von der Jungfrau Maria,

gelitten unter Pontius Pilatus,

gekreuzigt, gestorben und begraben,

hinabgestiegen in das Reich des Todes,

am dritten Tage auferstanden von den Toten,

aufgefahren in den Himmel,

er sitzt zur Rechten Gottes,

des allmächtigen Vaters,

von dort wird er kommen,

zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,

die heilige, christliche Kirche,

Gemeinschaft der Heiligen,

Vergebung der Sünden,

Auferstehung der Toten,

und das ewige Leben. Amen.

Lied vor der Predigt:

EG 61,1-3: Hilf, Herr Jesu, lass gelingen (Melodie 166)

1. Hilf, Herr Jesu, lass gelingen,

hilf, das neue Jahr geht an;

lass es neue Kräfte bringen,

dass aufs neu ich wandeln kann.

Neues Glück und neues Leben

wollest du aus Gnaden geben.

2. Was ich sinne, was ich mache,

das gescheh in dir allein;

wenn ich schlafe, wenn ich wache,

wollest du, Herr, bei mir sein;

geh ich aus, wollst du mich leiten;

komm ich heim, steh mir zur Seiten.

3. Lass dies sein ein Jahr der Gnaden,

lass mich büßen meine Sünd',

hilf, dass sie mir nimmer schaden

und ich bald Verzeihung find,

Herr, in dir; denn du, mein Leben,

kannst die Sünd' allein vergeben.

 

Gedanken zur Jahreslosung 2020

Licht strahlt von oben herab auf das Kreuz und färbt es zur Hälfte golden. Gleichzeitig strömt Wasser vom Himmel und färbt die andere Hälfte blau.

Beides gehört zusammen, hat in Gott seinen Ursprung. Beides fließt über das Kreuz hinab in eine Schale. Sie nimmt es auf und als sie ganz erfüllt ist, gibt sie davon an eine andere weiter.

Auch diese Schale nimmt es auf, bis sie überläuft. Dann reicht sie den Überfluss gleich an zwei Schalen weiter. Neben den Schalen ist die Losung für das Jahr 2021 zu lesen:

„Seid barmherzig wie auch euer Vater barmherzig ist.“

Das Aquarell stammt von der Künstlerin Angelika Litzkendorf. Sie lässt in ihrem Bild anschaulich werden, wie Barmherzigkeit vom Kreuz ausgeht und von Mensch zu Mensch weitergegeben wird. Barmherzigkeit zeigt sich zum einen durch das Wasser, das für das neue Leben steht. Zum anderen zeigt sie sich durch das Licht.

Durch seinen Goldton wird hervorgehoben, wie kostbar das Kreuz ist. Licht und Wasser am Kreuz versinnbildlichen also das Entscheidende: Gott hat aus Liebe zu uns den Tod besiegt und uns ewiges Leben geschenkt. Der Weg zu Gott ist seither wieder frei, wir können ihm ganz nah sein.

Wenn wir uns Gott nähern, findet ein Austausch statt, den die Schalen versinnbildlichen. Wir können ihm unsere Bedürfnisse, Sorgen und Nöte hinhalten wie leere Schalen und genauso unsere Fehler und Schwächen. Er nimmt uns so an, wie wir sind. Er empfängt uns mit offenen Armen. Wie in den leeren Schalen auf dem Aquarell füllt er unsere Leere, unseren Mangel mit seiner Liebe und Barmherzigkeit auf, bis wir überfließen und das Empfangene weitergeben.

Denn bei Gott gibt es Leben im Überfluss. Ströme lebendigen Wassers werden von uns fließen, wenn wir aus seiner Quelle trinken.

In ihrem Bild legt Angelika Litzkendorf den Fokus auf die Reihenfolge. Wir müssen uns zuerst ganz von Gott mit seiner Barmherzigkeit und Liebe füllen lassen und auf uns selbst mit seinen liebevollen Augen blicken, dann fällt es uns leicht, auch andere mit einem liebevollen Blick anzusehen, sie so anzunehmen, wie sie sind. Mit allen ihren Fehlern und Schwächen.

Das Jahreslosungsmotiv spricht also im übertragenen Sinn eine Einladung aus: Wenn du müde bist von der Wanderung durchs Leben, dann komm zum Kreuz und mach hier Rast. Eine Bank hat jemand hingestellt, direkt daneben. Nimm Platz und atme durch. Und lausche auf das Plätschern, auf das Rauschen, auf den Lebensstrom, der vom Kreuz ausgeht. Vielleicht hörst du ihn zuerst nur leise. Doch je länger du bleibst, desto stärker spürst du: Hier ist Ruhe und hier ist Kraft. Dann halte dein Herz auf, wie eine Schale. Damit es sich füllt von dem Strom aus Liebe und Gnade und Barmherzigkeit. Lass dein Herz füllen bis auf den Grund und bis zum Rand, ja, bis es überfließt.

Es rinnt in deinem Innern hinab und spült weg, was da nicht hingehört. Du spürst, dass du lebst: erkannt und geliebt, gesehen und angenommen, begnadigt und getröstet. In dir wird es ganz rein und hell.

Und dann halte noch deine Seele darunter, deinen Geist und deine Hände. Bis der Lebensstrom nicht nur dein Herz füllt, sondern überfließt aus allem, was du bist und denkst und sagst und tust.

Und wenn du genug geruht hast, wenn du ganz erfüllt und gestärkt bist, und alle Reserven schon überfließen, dann richte dich auf. Geh weiter. Und gib weiter, was dich im Überfluss erfüllt, an die Mutlosen, die Traurigen, die Hoffnungslosen, die Ängstlichen, die dir begegnen.

Für die es steil bergauf geht oder die ganz unten stehen und nicht mehr weiterwissen. Gib ihnen von der Liebe, von der Barmherzigkeit und von der Kraft des Lebensstroms.

Und zeig ihnen den Weg. Zur Rast am Kreuz, zur Quelle, die niemals versiegt.

nach Johannes Brecht

© Agentur des Rauhen Hauses Hamburg 2020

Lied nach der Predigt

EG 502,1+3: Nun preiset alle Gottes Barmherzigkeit

3. Wohlauf, ihr Heiden, lasset das Trauern sein, zur grünen Weiden stellet euch willig ein; da lässt er uns sein Wort verkünden, machet uns ledig von allen Sünden, machet uns ledig von allen Sünden.

Fürbittengebet

EG 58,1-15:

Paul Gerhardt hat in der Tat sehr lange Lieder gedichtet. Auch dieses Neujahrslied hat ganze 15 Strophen.
Nehmen Sie sich dennoch bitte die Zeit und die Stille, dieses Gebet in voller Länge zu beten.

Sie werden spüren, welch ein Reichtum und welch ein Segen in diesen Strophen liegen:

(Wenn Sie diesen Gottesdienst zu zweit feiern, dann sprechen Sie dieses Gebet abwechselnd, z.B. Frau und Mann.)

Frau: 1. Nun lasst uns gehn und treten

mit Singen und mit Beten

zum Herrn, der unserm Leben

bis hierher Kraft gegeben.

Mann: 2. Wir gehn dahin und wandern

von einem Jahr zum andern,

wir leben und gedeihen

vom alten bis zum neuen

3. durch so viel Angst und Plagen,

durch Zittern und durch Zagen,

durch Krieg und große Schrecken,

die alle Welt bedecken.

4. Denn wie von treuen Müttern

in schweren Ungewittern

die Kindlein hier auf Erden

mit Fleiß bewahret werden,

5. also auch und nicht minder

lässt Gott uns, seine Kinder,

wenn Not und Trübsal blitzen,

in seinem Schoße sitzen.

6. Ach Hüter unsres Lebens,

fürwahr, es ist vergebens

mit unserm Tun und Machen,

wo nicht dein Augen wachen.

7. Gelobt sei deine Treue,

die alle Morgen neue;

Lob sei den starken Händen,

die alles Herzleid wenden.

8. Lass ferner dich erbitten,

o Vater, und bleib mitten

in unserm Kreuz und Leiden

ein Brunnen unsrer Freuden.

9. Gib mir und allen denen,

die sich von Herzen sehnen

nach dir und deiner Hulde,

ein Herz, das sich gedulde.

10. Schließ zu die Jammerpforten

und lass an allen Orten

auf so viel Blutvergießen

die Freudenströme fließen.

11. Sprich deinen milden Segen

zu allen unsern Wegen,

lass Großen und auch Kleinen

die Gnadensonne scheinen.

12. Sei der Verlassnen Vater,

der Irrenden Berater,

der Unversorgten Gabe,

der Armen Gut und Habe.

13. Hilf gnädig allen Kranken,

gib fröhliche Gedanken

den hochbetrübten Seelen,

die sich mit Schwermut quälen.

14. Und endlich, was das meiste,

füll uns mit deinem Geiste,

der uns hier herrlich ziere

und dort zum Himmel führe.

15. Das alles wollst du geben,

o meines Lebens Leben,

mir und der Christen Schare

zum sel‘gen neuen Jahre.

Und in der Stille bringe jeder das vor Gott, was ihn persönlich am Herzen liegt.

Gebetsstille

Und gemeinsam beten wir:

Vaterunser

Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name.

Dein Reich komme. Dein Wille geschehe,

wie im Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute

und vergib uns unsere Schuld,

wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich und die Kraft

und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Schlusslied:

EG +6,1-4+6: Von guten Mächten

2. Noch will das alte unsre Herzen quälen,

noch drückt uns böser Tage schwere Last.

Ach Herr, gib unsern aufgeschreckten Seelen

das Heil, für das du uns geschaffen hast.

Von guten Mächten wunderbar geborgen,

erwarten wir getrost, was kommen mag.

Gott ist bei uns am Abend und am Morgen

und ganz gewiss an jedem neuen Tag.

3. Und reichst du uns den schweren Kelch, den bittern

des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand,

so nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern

aus deiner guten und geliebten Hand.

Von guten Mächten wunderbar geborgen,

erwarten wir getrost, was kommen mag.

Gott ist bei uns am Abend und am Morgen

und ganz gewiss an jedem neuen Tag.

4. Doch willst du uns noch einmal Freude schenken

an dieser Welt und ihrer Sonne Glanz,

dann woll‘n wir des Vergangenen gedenken,

und dann gehört dir unser Leben ganz.

Von guten Mächten wunderbar geborgen,

erwarten wir getrost, was kommen mag.

Gott ist bei uns am Abend und am Morgen

und ganz gewiss an jedem neuen Tag.

6. Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet,

so lass uns hören jenen vollen Klang

der Welt, die unsichtbar sich um uns weitet,

all deiner Kinder hohen Lobgesang.

Von guten Mächten wunderbar geborgen,

erwarten wir getrost, was kommen mag.

Gott ist bei uns am Abend und am Morgen

und ganz gewiss an jedem neuen Tag.

Segen

Noch einmal die Jahreslosung für das neue Jahr 2021:

 

Seid barmherzig, wie auch Euer Vater barmherzig ist.

Lukas 6,36


Geht hin unter dem Segen des Herrn:

Der Herr segne Euch und behüte Euch. Der Herr lasse leuchten sein Angesicht über Euch und sei Euch gnädig.

Der Herr erhebe sein Angesicht über Euch und gebe Euch Frieden.
Amen.

 

Orgelnachspiel

Louis-James-Alfred Lefébure-Wély (1817-1869), Sortie aus „L’Organiste moderne“ (Ursula Hauser an der Ladegast-Orgel des Doms zu Schwerin)

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