Friedrichsgemeinde Worms Erntedankfest 2020
Friedrichsgemeinde Worms Erntedankfest 2020

Trinitatis

Drei oder einer?

Gottesdienst zum Sonntag Trinitatis, 7. Juni 2020
von Dorothea Zager,
Pfarrerin der Friedrichsgemeinde Worms

Sie sind eingeladen,
um 10.00 Uhr eine Kerze anzuzünden.

So verbinden Sie sich mit all denen, die ebenfalls heute Morgen diesen Gottesdienst feiern.

 

Musik zum Eingang

Johann Sebastian Bach, Gott der Vater wohn‘ uns bei, BWV 748 für Orgel (gekürzt)

Zur Einstimmung

Was Sie jetzt lesen, wird Sie vielleicht wundern: Von der Dreieinigkeit steht nichts in der Bibel.

Diese Idee, Gott in seinen drei Seinsweisen zu sehen und zu bekennen – nämlich als Schöpfer, als Heiland und als Heiliger Geist – ist erst im 4. Jahrhundert entwickelt worden. In der Zeit, als unser Glaubensbekenntnis entstand.

Natürlich hat man dann im Rückblick in der Bibel danach gesucht, ob diese Dreizahl nicht auch dort zu finden und zu begründen ist. Und so sind die Texte zu unserem heutigen Sonntag zusammengestellt worden: Texte, in denen die Zahl drei vorkommt, z.B. die Berufungsgeschichte des Propheten Jesaja! In dieser Geschichte singen die Engel dreimal Heilig, heilig, heilig – und deshalb für die junge Christenheit schon ein Hinweis auf die Dreieinigkeit Gottes:

Wie ist das aber jetzt mit Gott? Ist er einer? Oder ist er drei?
Dieser Frage wollen wir uns heute in unserem Onlinegottesdienst widmen.

Wochenspruch zum Sonntag Trinitatis

Heilig, heilig, heilig ist der HERR Zebaoth, alle Lande sind seiner Ehre voll.

Jesaja 6,3

Eingangslied

EG +34,1-3: Komm, Heilger Geist, mit deiner Kraft
(Melodie: Kommt herbei, singt dem Herrn. Dieses Lied entstammt dem neuen Anhang unseres Gesangbuches „EGplus“. Da Sie vielleicht noch kein eigenes EGplus besitzen, finden Sie hier Noten und Text dazu.)

Eingangsvotum

Im Namen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Eingangspsalm 145 = EG 756

Wenn Sie die Andacht zu zweit feiern, können Sie diesen Psalm im Wechsel lesen.

Ich will dich erheben, mein Gott, du König,

und deinen Namen loben immer und ewiglich.

Der Herr ist groß und sehr zu loben,

und seine Größe ist unausforschlich.

Kindeskinder werden deine Werke preisen

und deine gewaltigen Taten verkündigen.

Gnädig und barmherzig ist der Herr,

geduldig und von großer Güte.

Der Herr hält alle, die da fallen,

und richtet alle auf, die niedergeschlagen sind.

Der Herr ist nahe allen, die ihn anrufen,

allen, die ihn ernstlich anrufen.

Er tut, was die Gottesfürchtigen begehren,

und hört ihr Schreien und hilft ihnen.

Kommt, lasst uns loben und anbeten!

Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, wie es war im Anfang, jetzt und immerdar und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Gebet

Wir wollen beten.

Barmherziger Vater, heute Morgen sind wir erneut als Onlinegemeinde vor dir versammelt. Jeder und jede für sich zuhause. Und doch miteinander eng verbunden durch unseren Glauben an dich und unsere Liebe zum Gottesdienst.

Viele Gemeinden feiern heute auch wieder Präsenzgottesdienste. Sie sind – wenn auch unter Schutzmaßnahmen – doch wieder zusammen in deinem Haus, dürfen die Orgel hören und das Licht der Kirchenfenster sehen und den Duft der Kerzen wahrnehmen.

Wir bitten dich für alle Glaubensgeschwister, die jetzt wieder zusammen sind: Segne ihre Gottesdienste. Lass sie besonnen und vorsichtig sein, damit sie alle gesund bleiben.

Auch auf unseren Gottesdienst lege deinen Segen. Sei gegenwärtig, wenn wir singen und beten. Beantworte unsere Fragen, trage unsere Zweifel und nimm unser Lob und unseren Dank an durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn, der mit dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Evangelium des Sonntags
Jesus im Gespräch mit Nikodemus (Joh 3,1-15)

Es war aber ein Mensch unter den Pharisäern mit Namen Nikodemus, ein Oberster der Juden.

Der kam zu Jesus bei Nacht und sprach zu ihm: Rabbi, wir wissen, dass du ein Lehrer bist, von Gott gekommen; denn niemand kann die Zeichen tun, die du tust, es sei denn Gott mit ihm.

Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von Neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen.

Nikodemus spricht zu ihm: Wie kann ein Mensch geboren werden, wenn er alt ist? Kann er denn wieder in seiner Mutter Leib gehen und geboren werden?

Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht geboren wird aus Wasser und Geist, so kann er nicht in das Reich Gottes kommen.

Was aus dem Fleisch geboren ist, das ist Fleisch; und was aus dem Geist geboren ist, das ist Geist.

Wundere dich nicht, dass ich dir gesagt habe: Ihr müsst von Neuem geboren werden.

Der Wind bläst, wo er will, und du hörst sein Sausen wohl; aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er fährt. So ist ein jeder, der aus dem Geist geboren ist.

Glaubensbekenntnis

Ich glaube an Gott den Vater,
den Allmächtigen,

den Schöpfer des Himmels und der Erde

und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,

empfangen durch den Heiligen Geist,

geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,

gekreuzigt, gestorben und begraben, hinabgestiegen in das Reich des Todes,

am dritten Tage auferstanden von den Toten,

aufgefahren in den Himmel,
er sitzt zur Rechten Gottes,

des allmächtigen Vaters,
von dort wird er kommen,

zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,

die heilige, christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,

Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten

und das ewige Leben. Amen.

Wochenlied

EG 139,1-3: Gelobet sei der Herr
(Melodie: Nun danket alle Gott)

EG 139,1-3 Gelobet sei der Herr.mp3
MP3-Audiodatei [2.4 MB]

Themapredigt zur Dreieinigkeit

Es erstaunt mich immer wieder, wenn im Fernsehen Straßen-Interviews zu den christlichen Festen kommen.

Da werden Mitbürger/innen gefragt: Wissen Sie eigentlich, was wir an Weihnachten feiern? Oder: Wissen Sie was Ostern bedeutet? Oder Himmelfahrt?

Wenn ich dann höre, was die Befragten da so antworten, bin ich entsetzt: An Weihnachten ist der Nikolaus gestorben – oder: an Ostern hat der Osterhase Geburtstag – oder: an Himmelfahrt wurde der Vater erfunden.

Da bin ich oft traurig, weil ich denke: Warum wissen unsere Zeitgenossen denn so wenig darüber, was die christlichen Feste bedeuten!?

Aber heute, am heutigen Sonntag, könnte ich keinem böse sein. Ich glaube auch der treueste Kirchgänger von Ihnen käme heute in Erklärungsnot, wenn man ihn fragen würde: Was feiern wir eigentlich an Trinitatis?

Ja, diesen Sonntag haben wir heute: Trinitatis. Und er ist so wichtig, dass wir ab jetzt bis zum Erntedankfest die Sonntage nach diesem einen Sonntag zählen: 1. Sonntag nach Trinitatis, 2. Sonntag nach Trinitatis – den ganzen Sommer hindurch bis in den Herbst. Wissen Sie, was Trinitatis bedeutet?

Dreieinigkeit – werden vielleicht ein paar, wirklich gute und treue Kirchenchristen antworten. Trinitatis heißt: Dreieinigkeit.

Aber was – bitte schön – ist das? Der dreieinige Gott, die Einheit von Vater, Sohn und Heiligem Geist, kommt in unserem Glauben und auch in unserem Gottesdienst ständig vor: Gleich am Anfang: Im Namen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, wir taufen auf den dreieinigen Gott und bekennen im Glaubensbekenntnis den dreieinigen Gott und wir segnen am Schluss des Gottesdienstes im Namen des dreieinigen Gottes. Aber wirklich verstehen, was das Ganze soll, das ist ganz schön schwierig.

Haben wir denn etwa drei Gottheiten? Den Vater und den Sohn und den Heiligen Geist.

Muslime werfen uns das sogar vor: Ihr Christen habt doch gar keine monotheistische Religion – eine Ein-Gott-Religion! Ihr habt drei. Ganz von er Hand zu weisen ist das ja nicht: Die Juden beten zu Jahwe, zu sonst keinem. Die Muslime rufen Allah an – sonst keinen.

Wir sprechen manchmal: Vater unser – ein anderes Mal: Lieber Herr Jesus – und wieder ein anderes Mal: Komm, o Geist der Wahrheit.

Haben wir nun einen Gott? Oder haben wir drei?
Und wenn wir tatsächlich drei in einem haben, wie soll das gehen?

I.

Eigentlich, liebe Gemeinde, soll und darf man sich von Gott kein Bild machen. Wir wissen nicht, wie er aussieht. Wir haben keinen Beweis dafür, dass es ihn gibt. Etwas, was ich nicht sehe, und was ich nicht anfassen und nicht darstellen kann, kann es geben. Oder eben auch nicht.

Das ist das Große und das Geheimnisvolle an Gott. Auch Juden und Muslime wissen darum. Darum ist bei unseren jüdischen Glaubensgeschwistern allein schon der Name Gottes so geschrieben, dass man ihn gar nicht aussprechen kann. So geheimnisvoll ist er.

Und wer glaubt, der glaubt auf Hoffnung. Ohne jeden Beweis.

II.

Da wir Menschen uns aber so schwertun, an etwas zu glauben, was wir nicht sehen können, uns auf jemanden zu verlassen, der nur unsichtbar uns umgibt und der so viele Zweifel und Fragen offen lässt, hat Gott sich eine ganz besondere Art herausgesucht, uns zu begegnen:

Einen Menschen, den er mit all seiner Liebe beschenkt hat, mit all seiner Menschennähe und der ganzen Kraft seiner Vergebung: Jesus, den Christus.

„Trag meine Liebe zu den Menschen!“, das war sein Auftrag. „Und zeige den Menschen, wer ich bin: die Liebe und das Leben.“

Und Jesus hat es getan: er hat geliebt und geheilt, getröstet und gesegnet, gestritten und gepredigt, er hat gelitten und geweint, nur um dieses Eine zu erreichen: uns Menschen verständlich zu machen, was hinter diesem großen, geheimnisvollen Gottesnamen steckt: unendliche Liebe.

Jesus war nicht göttlich. Er war nicht Gott selbst. Und ich bin mir sicher, er hat auch nicht alles gewusst. Würde er heute mit mir ins Auto steigen, würde er wahrscheinlich recht hilflos vor dem Navi oder vor dem Mäusekino der Computeranzeige sitzen und sagen: Damit kann ich nichts anfangen. Er war ein Mensch, und ein Mensch seiner Zeit. Aber er hatte die ganze Fülle der Liebe Gottes in seinem Herzen und hat sie verschenkt.

Also, nicht zwei Götter, sondern nur einer: Gott Vater.

III.

Wo aber wissen wir dies nun alles? Wenn Jesus Mensch war, dann hat er sein großes Herz voll Liebe und sein großes Wissen um Gottes Geheimnisse zunächst einmal mit ins Grab genommen – und dann eben auch wieder mitgenommen zum Vater, zu dem er gegangen ist.

Wir säßen also wieder hier unten in unserem Alltag, in unseren Sorgen, in unseren Fragen – genauso schlau wie zuvor.

Darum hat Christus etwas ganz Kostbares zurückgelassen, als er ging – die junge Kirche hat gesagt, er hat es auf sie herabgegossen: all das, was Jesus in seinem Herzen getragen hat an Liebe und Vergebungsbereitschaft, und all das, was er an Wissen und Gewissheit über die Kraft Gottes in sich getragen hat.

All das hat er uns geschenkt. Damit wir erfüllt werden von Liebe, von Gewissheit, von Hoffnung.

Das ist der Geist, von dem an Pfingsten die Rede ist.
Nicht etwas ein dritter Gott, sondern nur einer: Gott Vater.

IV.

Lassen Sie mich mit einer kleinen Fabel enden, die Sie ein bisschen aufatmen lässt nach so vielen theologischen Gedanken, es Ihnen aber zugleich leichter macht, zu glauben. Denn wenn Ihnen nur Ihr Herz heute gesagt hat: Ja, das könnte sogar richtig sein – auch wenn Ihr Denken sich noch manchmal sträubt, dann hören Sie auf diese Geschichte:

Wo ist Gott?

„Gott gibt es doch gar nicht“, sagte der Fuchs zu dem kleinen Hasen, „das ist doch alles Unsinn! Das weiß doch eigentlich jeder, dass es ihn nicht gibt, oder hast du ihn etwa schon einmal gesehen?
Und all die Katastrophen und Krankheiten. ... und überhaupt, wo sollte er denn sein? Sicher gibt es einige schwache und kümmerliche Wesen, die brauchen etwas Großes und Starkes, an das sie glauben können. Da haben sie sich Gott ausgedacht, reine Einbildung, aber unsereiner, der glaubt doch an so was nicht ...!“

Sprach‘s und ließ den armen Hasen etwas verwirrt zurück.

Ob er recht hat, dachte der traurig, oder nur so tut? Habe ich mir Gott wirklich nur eingebildet, ihn für mich erfunden? Ich habe doch mit ihm gesprochen, als ich noch klein war, und manchmal habe ich ihn neben mir gespürt. Ich werde der Sache auf den Grund gehen und zum Uhu gehen, der ist schließlich das weiseste Tier im Wald und wird mir sicher weiterhelfen können.

Sogleich machte er sich auf den Weg und traf den alten Uhu auf seinem Lieblingsbaum an. Da er sehr aufgeregt war, legte er sofort los: „Herr Uhu“, begann er, „ich habe eine wichtige Frage. Bitte sagt mir: gibt es Gott?“

Der Uhu öffnete ein Auge und antwortete dann: „Was für eine törichte Frage, kleiner Hase, natürlich gibt es ihn!“

„Aber, sagt, woher weiß man, dass ...“, wollte der Hase gerade einwenden, als ihm der Uhu zuvorkam: „Schau dich an, schau mich an, wären wir jetzt hier, wenn es keinen Schöpfer gäbe? Aber sag‘, wie kommst du nur auf eine so dumme Frage?“

„Der Fuchs“, antwortete das Häschen, „der schlaue Fuchs sagte mir, Gott sei nur Einbildung!“

„Ach so, der Fuchs!“, spottete der Uhu und öffnete ausnahmsweise einmal beide Augen. „Der ist eben gar nicht so schlau, wie er immer tut, der hat nur Angst, dass er in seinem Leben etwas ändern müsste, weil es Gott gibt, deswegen erzählt er solch einen Unsinn!“ Dann schloss er seine Augen wieder und wollte weiterschlafen.

Als der kleine Hase das sah, beeilte er sich, noch schnell eine letzte aber doch so wichtige Frage zu stellen: „Bitte, lieber Uhu, bitte sag mir noch, wo Gott ist, und kann man ihn nicht irgendwie beweisen?“

„Das ist sehr leicht“, gähnte der Uhu, „hattest du schon einmal jemanden lieb?“

„Gewiss“, stammelte das Häschen verwirrt, „meinen Vater, meine Mutter, meine 18 Brüder und Schwestern und ...“, hier stockte es ein wenig und errötete, „das kleine Hasenmädchen aus dem Nachbarbau!“

Der Uhu blinzelte ihn ein letztes Mal an und sagte dann endlich: „Also, Häschen, dann zeige mir doch mal deine Liebe, hole sie heraus, damit ich an sie glauben kann!“

Ganz erstaunt erwiderte der kleine Hase: „Das geht doch nicht, Herr Uhu, die kann man doch nicht herausholen, die ist doch ganz tief da drinnen!“ Und er zeigte auf sein Herz.

„Eben!“, sagte der Uhu,
„genauso ist es auch mit Gott.“

Amen.

Lied nach der Predigt

EG 379,1+2+5: Gott wohnt in einem Lichte

(Melodie: Befiehl du deine Wege)

Fürbittengebet

In der Magnuskirche steht eine Fürbittenbox*, in die jede/r Besuchende ein eigenes Gebet hineinlegen darf. Diese Gebete wollen wir heute gemeinsam vor Gott bringen:

Bitten für alle Menschen

  • Herr, gib uns in diesen Zeiten immer wieder neu Geduld, Liebe und Hoffnung. Lass uns nicht verzweifeln an immer wieder neuen, schlimmen Nachrichten.
  • Gib uns offene Augen und Ohren für unsere Mitmenschen, damit wir uns auch ohne räumliche Nähe Wärme geben können.
  • Herr, wir bitten dich: Lass uns gestärkt aus dieser Krise hervorgehen,
    lass uns erkennen, was wirklich wichtig ist im Leben, und wieder mehr aufeinander achten.
  • Lieber Vater, lass uns unseren Weg erkennen und zufriedener sein und lass auch die Politiker in aller Welt ein wenig umsichtiger werden.
  • Lieber Gott, segne alle Menschen dieser Erde. Hilf allen in der Not und lass uns zusammenhalten.
  • Vater, ich bitte dich, kümmere dich um die Menschen gerade in dieser schwierigen Zeit. Lass sie nicht den Glauben und den Verstand verlieren. Leuchte ihnen den Weg.

Sehr persönliche Bitten

  • Bitte hilf meinen Söhnen bei der Berufsentscheidung und im Privatleben, dass sie reife und ver-antwortungsbewusste Menschen werden. Hilf ihnen, dass sie dich suchen und finden.
  • Für mich persönlich bitte ich dich: Lass meinen Glauben stärker werden und mich dir wieder näher kommen.
  • Gib meinem Kind Kraft und Mut, seinen Weg zu finden und ihn mit frohem Herzen zu gehen.
  • Lieber Gott, beschütze meine Frau im Pflegeheim, dass ich sie noch lange besuchen darf. Sie kann nicht sprechen nach einem Schlaganfall. Danke.

Meine persönlichen Bitten

Gebetsstille

Vaterunser

Vater unser im Himmel,

geheiligt werde dein Name.

Dein Reich komme.

Dein Wille geschehe,

wie im Himmel,

so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute

und vergib uns unsere Schuld,

wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich und die Kraft

und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Schlusslied

EG 331,1-3: Großer Gott, wir loben dich

Segen

Du suchst ein Haus, das dich birgt?
eine Tür, die sich öffnet?
einen Schatten, der dich schützt?
und ein Licht, das dir leuchtet?

Geh mit dem Frieden

und dem Segen Gottes.

Der dreieinige Gott
ist das Haus, das dich birgt,
die Tür, die sich öffnet,
der Schatten, der dich schützt,
und das Licht, das dir leuchtet.

Es segne und behüte Dich, Gott der Allmächtige und Barmherzige, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

Musik zum Ausklang

Johann Sebastian Bach, „Sanctus“ aus der h-moll-Messe, BWV 232 (gekürzt)

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© Dorothea Zager, Worms
Veröffentlichung nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Verfasserin

 

Ich danke meinem Ehemann,
Prof. Dr. Werner Zager,
für das Einspielen der Choralbegleitung,
und Kantor Stefan Kauffmann für die Beratung bei der Auswahl der freien Musikstücke.

 

Bildnachweise:

Darstellung der Dreieinigkeit in der Kirche
Sant'Antonio Abate in Castelsardo auf Sardinien –
© epd-Bild, nicht gemeinfrei

Peter Paul Rubens (1577-1640),
Jesus belehrt Nikodemus – gemeinfrei

Drei-Hasen-Fenster im Dom zu Paderborn -
© Tourist Information Paderborn, nicht gemeinfrei

Fürbittenbox der Magnuskirche Worms –
© Franziska Schwarz, nicht gemeinfrei

 

 

* Auch Sie können, wenn Sie mögen, Ihre Fürbitten in diese Box einlegen. Sie ist in der Magnuskirche aufgestellt und steht Ihnen während der Öffnungszeiten zur Verfügung.

 

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